Knöllchen künftig auch sonntags in Trier

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Ein Team des Verkehrsüberwachungsdienstes ist ab 1. September auch sonntags im Einsatz und kontrolliert die Parkflächen.

TRIER. Falschparkern droht in Trier künftig auch an Sonntagen ein Knöllchen. Möglich macht das eine neue Dienstzeitenregelung für die derzeit vier Teams des Verkehrsüberwachungsdienstes.

Entsprechende Pläne haben der zuständige Dezernent Thomas Schmitt und der Leiter des Ordnungsamtes, Wolfgang Laas vergangene Woche in der Sitzung des Dezenernatsauschusses III vorgestellt. „Ab dem 1. September wird jeweils ein Team des Verkehrsüberwachungsdienstes auch an Sonntagen im Einsatz sein“, sagte Schmitt. Bisher seien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verkehrsüberwachungsdienstes nur „bei Bedarf“ auch an Sonntagen im Einsatz. Zunächst können sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freiwillig für den Sonntagsdienst eintragen. Dezernent Schmitt will auch zwei neue Stellen für Hilfspolizeibeamte und einen Disponenten beantragen. So sollen Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) durch Falschparker konsequenter verfolgt werden können.

Aufgestockt werden soll nach den Plänen des Dezernenten aber nicht nur der Verkehrsüberwachungsdienst. Auch den sogenannten Kommunalen Vollzugszudienst will Schmitt um sechs Stellen aufstocken. Dann wären insgesamt 20 uniformierte Vollzugsbedienstete in Trier für die Gefahrenabwehr und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zuständig. „Im Vergleich mit den anderen kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz bewegen wir uns damit immer noch deutlich am unteren Ende“, begründete Schmitt die Pläne zur Aufstockung, über die der Stadtrat noch befinden muss.

So gebe es in den etwa gleich großen Städten Kaiserslautern und Koblenz 24 beziehungsweise 39 Stellen. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten wie Ruhestörungen, Belästigungen der Allgemeinheit sowie die Kontrolle der Einhaltung der kommunalen Satzungen und Verordnungen.

4 KOMMENTARE

  1. Das in Zukunft auch Sonntags das Ordnungsamt unterwegs ist halte ich für
    angebracht. Hoffentlich wir speziell auch vor dem Dom kontrolliert und geahndet.
    Aber noch einen Vorschlag :
    Bitte viel mehr Kontrollen für Rotsünder an Ampeln.( Blitzer )

    • Weil anderswo Steuern verschwendet werden, wünschen Sie sich hier mehr Falschparker und Rotsünder? Das ist doch totaler Unsinn. Ich drücke Friedhelm jedenfalls die Daumen, dass die sonntäglichen Knöllchen die Richtigen treffen und den Verkehr in Trier verbessern.

  2. Aufgestockt werden soll nach den Plänen des Dezernenten aber nicht nur der Verkehrsüberwachungsdienst. Auch den sogenannten Kommunalen Vollzugszudienst will Schmitt um sechs Stellen aufstocken. Dann wären insgesamt 20 uniformierte Vollzugsbedienstete in Trier für die Gefahrenabwehr und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zuständig.

    So gebe es in den etwa gleich großen Städten Kaiserslautern und Koblenz 24 beziehungsweise 39 Stellen.

    Dafür gibts im Trierer Theater doppelt so viele Verwaltungs- oder sagen wir Drückerposten pro Schauspieler als in Koblenz oder Mannheim.

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