5:0 gegen Pfeddersheim! – Eintracht feiert Kantersieg im Moselstadion

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TRIER. Eintracht Trier hat am Samstagnachmittag den zweiten Heimsieg in Serie eingefahren.

Gegen die TSG Pfeddersheim zeigten die Blau-Schwarz-Weißen über 90 Minuten eine starke und hochkonzentrierte Vorstellung und gewannen deshalb absolut verdient mit 5:0. Die Treffer erzielten Dominik Kinscher (2), Jan Brandscheid, Kevin Heinz und Neuzugang Maurice Roth.

Bereits am kommenden Freitag will die Eintracht dann in Jägersburg (24. August, 19 Uhr) die Mini-Serie ausbauen.

Der SVE begann im Vergleich zum 2:2-Auswärtsunentschieden bei Schott Mainz auf drei Positionen verändert. Tim Garnier nahm wegen Rückenproblemen zunächst auf der Bank Platz, für ihn kehrte Ömer Kahyaoglu in die Startformation zurück. Dominik Kinscher, nach seiner Einwechslung gegen Mainz bereits Torschütze, rotierte für Jason Thayaparan in die erste Elf. Außerdem verteidigte Julien Erhardt wieder für Godmer Mabouba in der Eintracht-Viererkette. Und genau die war nach vier Minuten auch gleich gefordert: Auf der rechten Seite hatten die Gäste aus Pfeddersheim zu viel Platz, die Hereingabe ins Zentrum bugsierte der eingelaufene Atsushi Kikutani aber am Gehäuse vorbei.

Die Gastgeber ließen sich von diesem Warnschuss jedoch nicht beeindrucken und hatten ihrerseits die Chance zur Führung: Dominik Kinscher steckte perfekt für Jan Brandscheid durch, der im letzten Moment auf Höhe des Fünfmeterraums noch am Abschluss gehindert werden konnte (7.). Hatten die Gäste aus Worms in dieser Szene noch das nötige Glück auf ihrer Seite, musste TSG-Keeper Fabian Emig nur zwei Minuten später dennoch hinter sich greifen. Nach einem Pressschlag am Sechzehner landete der Ball bei Maurice Roth, der das Leder mit links per Drehschuss direkt neben den Pfosten ins Tor beförderte und mit seinem frühen Führungstreffer für Jubel im Moselstadion sorgte (9.). Die Eintracht hatte das Geschehen in der Folge im Griff und übernahm – wie vor der Partie von Cheftrainer Daniel Paulus gefordert – souverän die Spielkontrolle.

Und im Gegensatz zu den ersten Partien der jungen Oberliga-Saison nutzten die Blau-Schwarz-Weißen diesmal ihre Überlegenheit, um nachzulegen. Nach einer halben Stunde tankte sich Ömer Kahyaoglu stark auf der linken Angriffsseite durch, flankte punktgenau auf den Kopf von Jan Brandscheid, der dann keine Probleme hatte, Keeper Emig mit seinem Kopfball zu überwinden – das 2:0 (30.)! Als Brandscheid dann keine zehn Minuten später im Sechzehner zu Fall gebracht wurde, bahnte sich für die Gäste ein kleines Debakel an. Dominik Kinscher verwandelte der fälligen Foulelfmeter ganz cool zum 3:0 (39.). So sehr die Eintracht jetzt Lust am Fußball spielen hatte, so sehr hatte Kinscher Lust aufs Tore schießen.

Einen klasse Angriff über Kevin Heinz und Christoph Anton schloss der offensive Mittelfeldspieler noch vor dem Pausenpfiff zum 4:0 ab (45.). Was für ein Schlusspunkt für eine überragende erste Halbzeit der Moselstädter!

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Eintracht Trier das spielbestimmende Team. Weil der SVE aber einen Gang zurückschaltete, waren weitere Großchancen zunächst eher eine Seltenheit. Nach einer guten Stunde konnte Brandscheid erneut erst im letzten Moment am Abschluss gehindert werden, wenige Minuten später machte es der aufgerückte Kevin Heinz dann besser. Nach einem tollen Zusammenspiel mit Doppeltorschütze Kinscher schob der Dauerläufer den Ball zum 5:0 in die Maschen (68.) und stellte damit den Endstand her. Insgesamt zeigten die Blau-Schwarz-Weißen über die vollen 90 Minuten eine kontrollierte und hochkonzentrierte Vorstellung – die Gäste brachten es im gesamten Spiel nur auf zwei im Ansatz gefährliche Aktionen. Mit dem nötigen Selbstvertrauen im
Gepäck reisen die Moselstädter am kommenden Freitagabend nun nach Jägersburg. Anstoß im Alois-
Omlor-Sportpark ist um 19 Uhr.

Statistik:
Tore: 1:0 Roth (9.), 2:0 Brandscheid (30.), 3:0 Kinscher (39./FE), 4:0 Kinscher (45.), 5:0 Heinz (68.)
Eintracht Trier: Wieszolek – Erhardt (61. Jakob), Maurer, Cinar, Heinz – Roth, Fischer, Kinscher –
Kahyaoglu (72. Diefenbach), Brandscheid (76. Thayaparan), Anton
TSG Pfeddersheim: Emig – Lutz, Bräuner, A. Tillschneider, Ludwig – Himmel, Oehler, Said (77. Toco) –
Bhatti, Streker (79. Mathis), Kikutani

Zuschauer: 865

Schiedsrichter: Luca Schilirò

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