Neuer Förderverein gegründet: “Freundeskreis des Museums am Dom“

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Der erste Vorstand des neuen Vereins (von links): Dorothee Bohr, Felix von Nell, Katharina Zey-Wortmann, Udo Fleck, Gilbert Haufs-Brusberg, Kirstin Mannhardt mit Museumsdirektor Markus Groß-Morgen

TRIER. Das Museum am Dom hat jetzt einen Förderverein: 31 Frauen und Männer haben am 14. August den „Freundeskreis des Museums am Dom Trier e. V.“ ins Leben gerufen. Laut Satzung will er das vom Bistum Trier getragene Museum in all seinen Aufgaben unterstützen und den Dialog zwischen Kunst und Kirche fördern.

Im Blick haben die Vereinsgründer insbesondere die zeitgenössische Kunst. Diese liegt seit 1988 auch im Fokus des Museums am Dom, das seinerzeit im Gebäude des ehemaligen Gefängnisses in der Windstraße neu eröffnet wurde. Die Idee für einen Förderverein reicht indes weiter zurück. Museumsdirektor Markus Groß-Morgen verwies auf einen Bericht der „Trierischen Zeitung“, die am 28. Juni 1905 von der Gründung eines Vereins zur Unterstützung des Hauses berichtete. „Er bestand einige Jahre, stellte aber im Zuge des Ersten Weltkriegs seine Aktivitäten ein. 1926/27 gab es noch einen Wiederbelebungsversuch, aber auch das hielt nur wenige Jahre“, erzählte Groß-Morgen.

Dieses Mal wollen die Beteiligten länger durchhalten – und sich gleich an die Arbeit machen: Unmittelbar nach der Gründung wurde ein Vorstand gewählt. Vorsitzender ist der Trierer Rechtsanwalt Dr. Gilbert Haufs-Brusberg, die Aufgabe der Stellvertreterin übernimmt Kunsthistorikerin Anette Köhler. Zum Kassenführer wurde Dr. Udo Fleck gewählt, der sich bereits als Vorsitzender des Vereins „Trierisch“ für Kultur und Geschichte engagiert. Schriftführerin ist Kunsthistorikerin Kirstin Mannhardt, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum arbeitet. Das Vorstandsteam wird vervollständig von drei Beisitzern Katharina Zey-Wortmann (Leiterin der Katholischen Erwachsenenbildung Trier), Dorothee Bohr und Felix von Nell.

Zu den Aufgaben, die sich der neue Verein gestellt hat, gehören die Vermittlung, Pflege, Unterhaltung und Ergänzung bestehender Kunstsammlungen des Museums. Wissenschaftliche und museumspädagogische Veranstaltungen und Forschungsvorhaben sind ein weiteres Betätigungsfeld, das in der Satzung beschrieben wird. Ferner will man Finanzmittel zugunsten des Museums akquirieren. Für diese Tätigkeiten strebt der Verein eine Steuerbegünstigung aufgrund von Gemeinnützigkeit an – entsprechende Gespräche mit dem Finanzamt gab es bereits im Vorfeld.

Im nächsten Schritt soll die Mitglieder-Basis ausgebaut werden. Dafür wird der Vorstand nun ein entsprechendes Aufnahmeformular erstellen. Der Mitgliedsbeitrag wurde zunächst auf 30 Euro im Jahr festgelegt. Für Schüler, Auszubildende und Studierende gibt es einen ermäßigten Satz vom 15 Euro. Eine freiwillige Aufstockung des eigenen Beitrags ermöglicht der Verein ebenfalls. Weitere Informationen über den Freundeskreis und die Möglichkeit, Mitglied zu werden, sollen zeitnah über die Internetseite des Museums am Dom www.bistum-trier.de/museum veröffentlicht werden.

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