Weingott ‚Bacchus‘ zum Abschied: “Den Spitznamen werde ich nicht mehr los“

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Weinkönig Sven Finke-Bieger trägt sein Königskostüm und hält ein überdimensionales Weinglas in der Hand. Foto: Birgit Reichert/Archiv

KESTEN. Sven Finke-Bieger (26), Weingott im Moselort Kesten, ist zum Ende seiner zweijährigen Amtszeit auch wehmütig. «Es waren zwei aufregende und tolle Jahre mit vielen Erfahrungen, die mich sehr geprägt haben», sagte der Jurastudent, der als römischer «Bacchus» am (morgigen) Freitagabend seinen Lorbeerkranz ablegt. «Ein bisschen traurig bin ich schon, aber es tut auch gut, die Wochenenden mal wieder mit meinem Mann für Schwimmbad, Kino oder Freizeitparks zu nutzen.» Als Nachfolgerin wird Luisa Licht (17) gekrönt.

Finke-Bieger war im Sommer 2016 als römischer Weingott Bacchus eingesprungen, weil keine Weinkönigin gefunden worden war. Bei seinen gut 200 Terminen hatte er daher die Rolle eines Weinkönigs übernommen – und als einer der ersten Männer in dem Amt bundesweit Schlagzeilen gemacht. In dem 350-Einwohner-Ort werde er auch weiter der Bacchus bleiben, sagte Finke-Bieger. «Den Spitznamen werde ich nicht mehr los.» Die neue Weinkönigin Licht war zuvor eine seiner beiden Prinzessinnen.

(dpa)

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