Tödlicher Unfall: Anklage wegen rücksichtsloser Fahrweise

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Foto: dpa-Archiv

SAARWELLINGEN. Nach einem tödlichen Verkehrsunfall bei Saarwellingen vor einem Jahr hat die Staatsanwaltschaft den Verursacher wegen Mordes durch rücksichtslose Fahrweise angeklagt.

Der 26-Jährige sei viel zu schnell gefahren und habe dabei auch noch auf seinem Handy getippt, teilte die Anklagebehörde in Saarbrücken am Mittwoch mit. Statt mit dem erlaubten Tempo 50 sei er innerorts mindestens mit 130 Stundenkilometerunterwegs gewesen.

Er fuhr ungebremst auf ein Auto, in dem eine Mutter und ihre zwölfjährige Tochter saßen. Beide starben an den Unfallfolgen. Der 26-Jährige hatte angegeben, an Epilepsie zu leiden, bei einem Krampfanfall sei das Unglück verursacht worden. Diese Darstellung hält die Anklagebehörde jedoch für widerlegt.

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