Viele Rheinland-Pfälzer pendeln über Landesgrenze

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Bildquelle: wikipedia.de

BAD EMS. Rheinland-Pfälzer pendeln überdurchschnittlich häufig zur Arbeit in ein Nachbarland und verdienen dort im Schnitt auch mehr Geld. Insgesamt arbeiteten im Jahr 2016 gut 371 000 in Rheinland-Pfalz wohnende Menschen in anderen Bundesländern oder im Ausland, wie das Statistische Landesamt am Montag in Bad Ems mitteilte.

Gleichzeitig pendelten etwa 207 000 Menschen zur Arbeit nach Rheinland-Pfalz, was ein Saldo von minus etwa 164 000 bedeutet. Rheinland-Pfalz sei damit im Vergleich der Bundesländer das mit dem bundesweit mit Abstand höchsten sogenannten Auspendlerüberschuss.

Aus den Statistiken lässt sich auch ablesen, dass häufig ein besserer Verdienst der Grund für das Pendeln sein dürfte. Auspendler kommen dem Landesamt zufolge auf ein höheres durchschnittliches Arbeitnehmerentgelt – also die Summe aus Bruttolohn und Sozialbeiträgen des Arbeitgebers – als Menschen mit einem Job im Land: Das von Arbeitgebern in Rheinland-Pfalz durchschnittlich gezahlte Arbeitnehmerentgelt lag bei 38 564 Euro, das Entgelt von Arbeitnehmern aus Rheinland-Pfalz insgesamt betrug indes 41 798 Euro.

Die Behörde führt das unter anderem auf die Arbeitnehmer zurück, die nach Luxemburg, ins Rhein-Main- oder das Rhein-Neckar-Gebiet sowie in den Raum Köln/Bonn pendeln. Dort würden hohe Gehälter gezahlt.

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