Förderverein des Seniorenzentrums der Barmherzigen Brüder Trier e.V. feierte Jubiläum

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TRIER. Ein Ort, an dem es sich wohlfühlen und im Alter aktiv am Leben teilhaben lässt – dass das Seniorenzentrum der Barmherzigen Brüder Trier für viele Bewohnerinnen und Bewohner solch ein Ort ist, liegt auch am engagierten Einsatz des Fördervereins des Seniorenzentrums der Barmherzigen Brüder Trier e.V.. Im Jahr 2008 gegründet, unterstützt der Verein das Seniorenzentrum bereits seit zehn Jahren vor allem materiell und ideell. Sei es durch Sachspenden, die Organisation von Veranstaltungen oder die Begleitung von Bewohneraktivitäten.

„Rückblickend war es eine sehr, sehr erfolgreiche Zeit“, resümiert der Erste Vorsitzende des Fördervereins des Seniorenzentrums der Barmherzigen Brüder Trier, Hans Ripp, zufrieden das Engagement des Vereins in den vergangenen zehn Jahren. Zurzeit zählt der Förderverein rund 30 Mitglieder, die sich ehrenamtlich für die Bedürfnisse und die Belange des Seniorenzentrums und besonders für die der Bewohnerinnen und Bewohner einsetzen.

Die finanziellen Spielräume von Altenhilfeeinrichtungen sind durch gesetzliche Rahmenbedingungen bestimmt. Deshalb ist manches, was wünschenswert für eine optimale Lebensqualität älterer Menschen ist, nicht so einfach finanzierbar. Somit ist der Förderverein ein wichtiger Grundpfeiler bei der Gestaltung des Alltags im Seniorenzentrum. So organisieren die Vereinsmitglieder unter anderem Fastnachtsveranstaltungen, Oktoberfeste, Weinproben oder die bei den Bewohnerinnen und Bewohnern beliebten Marionettentheater. Oft sind sie sogar selbst mit von der Partie und das mit viel Freude: „Seit neun Jahren bin ich gerne der Nikolaus für die Bewohner“, so Hans Ripp.

„Es macht Spaß zu sehen, in welche Anschaffungen das Geld des Fördervereins schlussendlich fließt und auch wie das kulturelle Wirken des Vereins umgesetzt wird“, sagt Bruder Bernward. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des Fördervereins und war laut Hans Ripp „von Beginn an eine tragende Säule“. Sein Amt als Kassenwart legt Bruder Bernward nun nach zehn Jahren ehrenamtlicher Arbeit für den Förderverein nieder. Bis ein Nachfolger gefunden ist, sei er jedoch noch kommissarisch für den Verein aktiv.
Markus Leineweber, Hausoberer des Seniorenzentrums der Barmherzigen Brüder Trier, weiß den Einsatz jedes einzelnen Mitglieds sehr zu schätzen: „Im Namen des Seniorenzentrums geht ein ganz herzlicher Dank an den Förderverein! Er trägt durch Aktivitäten für die Bewohner sowie durch Anschaffung von mobilisierenden Geräten, Bänken oder Bepflanzung zur Kultur des Seniorenzentrums bei und sorgt mit dafür, dass sich die Bewohner wohlfühlen.“ Er wünsche dem Verein sowie allen Mitgliedern und allen Unterstützern der ehrenamtlichen Arbeit weiterhin alles Gute und im Sinne der Bewohnerinnen und Bewohner besonders Fortbestand.

Finanziert werden die Aktivitäten des Vereins vor allem durch die jährlichen Mitgliedsbeiträge, aber auch durch Zuwendungen, die Angehörige der Bewohner dem Förderverein zukommen lassen. „Ich bin dankbar, dass mein verstorbener Mann im Seniorenzentrum von so freundlichem und herzlichem Personal gepflegt wurde. Es herrschte stets eine familiäre Atmosphäre“, sagt Hildegard Schmidt im Rahmen der kleinen Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens. Symbolisch überreichte Hildegard Schmidt dem Seniorenzentrum der Barmherzigen Brüder Trier ein neues „MOTOmed-Bewegungstherapiegerät“, welches der Förderverein mithilfe der von ihr im Freundes- und Bekanntenkreis gesammelten Spenden finanzieren konnte. Das spezielle Gerät wird für die Bewegungstherapie eingesetzt – physio- und ergotherapeutische Maßnahmen können damit unterstützt werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner können sitzend im Rollstuhl oder vom Stuhl aus die Beweglichkeit ihrer Beine und Arme fördern. Zudem wird damit die im Alter so wichtige Sturzprophylaxe unterstützt. Insgesamt konnte der Förderverein dem Seniorenzentrum über die Jahre drei solcher mobilisierenden und motorisierten Geräte zur Verfügung stellen.
Weitere Anschaffungen, die der Förderverein ermöglichte, sind zum Beispiel altersgerechte Spiele, ein Gasgrill, Orffsche Musikinstrumente, Utensilien für diverse Malprojekte, Bänke, Hochbeete oder aber eine „Marienecke“ mit der Mutter Gottes.

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