“Stellenabbau unvermeidbar“ – Trierer Standort von ‚Umstrukturierung‘ betroffen!

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Symbolbilf

Bildquelle: dpa

Wie die Saarbrücker Zeitungsgruppe vor wenigen Tagen mitteilte, leitet der Verlag ein drastisches Sparprogramm ein.

In den kommenden Jahren könnten bis zu 100 Stellen bei den Verlagen und Redaktionen von Saarbrücker Zeitung, Trierischer Volksfreund und Pfälzischer Merkur in Zweibrücken betroffen sein.

Die Umstrukturierung sei nötig geworden aufgrund der anhaltenden Einbrüche im nationalen Werbegeschäft und den höheren Kosten für die Zeitungszustellung.

Im Zuge des Sparprogramms sollen ebenfalls die Standorte in Saarbrücken, Trier und Zweibrücken zusammengelegt werden. Dabei sei ein „schmerzhafter Stellenabbau unvermeidbar“, sagt Joachim Meinhold, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Für die Saarbrücker Zeitungsgruppe arbeiten 950 Mitarbeiter in Verlagen und Redaktionen sowie rund 3200 Zusteller bei Tochterunternehmen. Seit Januar 2013 ist die Rhei­ni­sche Post Medi­en­gruppe Mehr­heits­ge­sell­schaf­ter der Saar­brü­cker Zei­tungs­gruppe.

23 KOMMENTARE

  1. Vielleicht sollte der Verlag einfach mal sein Geschäftsmodell überdenken.
    Glauben die Herren dort ernsthaft, dass jemand dauerhaft jeden Monat reichlich Geld für ins Layout kopierte DPA-Meldungen bezahlt? Die kann ich online in jedem x-beliebigen Medium lesen.
    Das einzige was in den Käseblättern noch einigermaßen einer redaktionellen Feder entspringt sind die Regionalnachrichten. Und das noch in verschwindend geringem Maße.
    Ich bin tatsächlich gerne bereit für entsprechende Qualität auch zu zahlen. Aber ganz sicher keine 36€ für das, was die täglich abliefern. Vielleicht hat man dort in den Büros der Geschäftsführung auch schon mal was von „Micro-Payment“ gehört. Also die Möglichkeit je Artikel einen Betrag X zu zahlen. Bei entsprechendem Preis schließen Kunden bestimmt auch e-Abos ab. Ganz sicher aber nicht für irgendwas um 20€ monatlich mit Inhalt der sonstwo kostenlos zu bekommen ist. Beim Preis für ein Online-Abo darf der Verlag auch nicht vergessen, dass der zahlende Kunde seine Ressourcen nutzt um lesen zu können: sein Tablet/Handy/PC, seinen Internetzugang, seinen Strom. Andererseits spart der Verlag Kosten für Papier, Druckerei, Wartung, Zustellung usw.
    Also macht vernünftige Angebote und liefert herausragende Leistungen, dann klappt’s auch mit dem Kunden.

    Just my 2 Cent

  2. Manuel hat nicht unrecht, das digitale Angebot ist zu teuer und ich will auch nicht eine eingescannte Zeitung für viel Geld lesen, es sind die regionalen Nachrichten die mich interessieren, wenn es dafür ein entsprechendes Angebot gäbe würde ich es abonnieren, aber das was der TV anbietet ist mir zu teuer und eine gedruckte Version möchte ich nicht mehr , ich lese über Tablett und Smartphone und finde das selbst als Älterer ( 50 + ) ausgesprochen praktisch

  3. Wir haben den Trierischen Volksfreund vor 3 Jahren gekündigt, z.T. aus den von „Manuel“ erwähnten Gründen, aber auch vorrangig wegen der EXTREM EINSEITIGEN, LINKSLASTIGEN Berichterstattung.
    Viele, für die Bürger relevante Artikel werden einfach unter „den Tisch fallengelassen“, oder aus dem Kontext gerissene Sätze linkspopulistisch veröffentlicht.
    Nur allein um die, unverschämt teuren, Sterbeanzeigen zu lesen ist der monatl. Beitrag zu teuer und das ist das EINZIG INTERESSANTE, was der TV aktuell zu bieten hat!
    Eine Kollegin meines Mannes erzählte von einem Polizeieinsatz im Trierer Südbad am Sonntag, 05.08.2018, an dem ca. 30 Syrer, bzw. Asylbewerber, Migranten, etc. beteiligt waren und den Bademeister bedrängten, der die Polizei zu Hilfe rufen musste – andere Badbesucher stellten sich dem Bademeister zur Seite, bis zum Eintreffen der Polizei. WO ist der Bericht darüber?
    Ähnlich ging es mir vor der Kündigung, als im Nells Park eine beängstigende RIESEN DEMO afrikanischer Asylbewerber stattfand, mit grossem Polizeiaufgebot, der Parkplatz hinterm Bundeskassen-Gebäude musste abgesperrt werden… – KEINE BERICHTERSTATTUNG DARÜBER, erst als ich den TV daraufhin anschrieb, stand 1-2 Tage später ein WINZIG KLEINER ARTIKEL, mein Mann hat ihn gar „überlesen“, in einer Ecke ganz unten, nach dem Motto: Hoffentlich liest das keiner!
    Kein Wunder, das immer mehr Menschen in Trier und Umgebung dieses überteuerte Klamaukblatt abbestellen.

  4. Ich war auch langjähriger Abokunde und habe dieses Käseblatt vor einigen Jahren abbestellt. Auch bei Lokalblättchen wie dem TV sollte man zumindest ein Mindestmass an journalistischem Ethos erwarten können. Für mich bedeutet dies vor allem eine objektive Präsentation von Fakten und weniger oberlehrerhafte Belehrungen des Lesers von inkompetenten Nachwuchsjournalisten, die für nen Appel und Ei ihre ersten Schritte in der hartumkämpften Journalismusbranche versuchen.

    Die meisten Informationen gibt es auch im Netz schneller.

    Insofern fällt diese Meldung für mich in die Rubrik „Ich freue mich …“. Viele der etablierten Zeitungen/Magazine machen ja die gleiche Erfahrung. Sie wollen anstatt zu informieren den Leser belehren und wundern sich, wenn die Abokunden irgendwann die Nase voll haben und kündigen.

    Schaut Euch mal die Auflageneinbussen bei Stern, Spiegel, Bild etc. an.

    Was wenige nur wissen. Die grosse Koalition fürchtet um ihre Propaganda Medien. Sie hat massive Subventionen für die Printmedien beschlossen hatte. Die Sozialabgaben für Zeitungsausträger sollen nicht mehr 15, sondern nur noch 5 Prozent betragen. Die fehlenden zehn Prozent sollen aber auch nicht von den Arbeitgebern übernommen werden, wie es sonst üblich ist, sondern vom Staat. Das heißt: Die Zeitungsverleger werden vom Steuerzahler subventioniert!

    Wird aber nichts nützen. Ich finde beispielsweise, dass Lokalo deutlich informativer und aktueller als der TV ist und das kostet nichts!

  5. auch ich hatte einen Vorfall (Asylant schlägt Busfahrerin ) dem TV gemeldet. Dann hat es noch 2 Tage gedauert, und man gab diese Meldung raus: auf Nachfrage bei der Polizei habe man erfahren……
    Das muss man wissen, die SPD ist an 78 Zeitungsverlagen beteiligt, also wird auch der TV mit roter Tinte geschrieben..Leider wissen das nur sehr wenige Leute.

    • Ob es ein Asylant war oder der Generaldirektor der Biebeldruckerei spielt ja mal keine Rolle. Einigen wir uns auf die Bezeichnung Ars…..och.
      Das die Redaktion 2 Tage gebraucht hat lag wohl daran das man auf Rückmeldung der Polizei gewartet hat um den Vorfall bestätigen zu lassen. Würde man jeden telefonisch gemeldeten Zwischenfall ohne Recherche abdrucken, würden das sehr viele ausnutzen um ggf. Stimmungen zu beeinflussen

  6. Das sind ja gruselige Kommentare hier, was wäre denn für SIE Qualitätsjournalismus?

    „Qualitätspresse“: „Heute haben sich 10 Neger in Bayern geprügelt“

    „Lügenpresse“: Schweigt, weil zu geringer Informationswert. Wird aber dafür gehasst.

    Lokalo: „40-jähriger Verkehrsrowdy schlägt andere Autofahrer, diese antworten mit ihrem Schlagstock.“ Ich vermisse im Artikel „Blutiges Ende! Mann verfolgt Ehepaar auf Autobahn und schlägt zu“ aber die Information, ob es um Deutsche Arschlöcher ging…

    Deutsche Realität: „Heute haben sich, wie jedes Wochenende, 1000 Betrunkene geprügelt. 10 davon waren Flüchtlinge in Bayern“

    Wer hier Lügenpresse schreit, sollte erst mal die Ariernachweise der 990 einheimischen Säufer der Woche auswendig lernen.

    Und was die „RIESEN DEMO“ mit „grossem Polizeiaufgebot“ im Nells Park erreichen wollte, weiß ich trotzdem nicht. Ist auch ziemlich dämlich, in einem Park kilometerweit von der Innenstadt zu demonstrieren. Wie viele Menschen waren dabei? 23 Afrikaner, 11 Polizisten und 5 Parkbesucher, die es gesehen haben?

  7. Der Trierische Volksfreund hat wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 26,2 Prozent gesunken.[7] Sie beträgt gegenwärtig 73.807 Exemplare.[8] Das entspricht einem Rückgang von 26.245 Stück.sagt Wikipedia. Ganz, ganz klar ist doch, dass das Medium immer mehr am Leser vorbei geht. Es wird verschwiegen, dunkle Haut am Straftäter, bei der Personenbeschreibung. Journalismus am Leser vorbei. Im Lokalteil (online) bekomme ich im Stadt Trier Bereich mit was in Ostbelgien passiert ich meine die Eifel.Keine Gliederung mehr in Gebiete. Ich will Lokales, ich will Trier und was in Bitburg passiert juckt mich Null, juckt Null, Null,0 was der Milchbauer in hinter Deutsch Anatolien (Eifel) macht, er soll einfach der Wirtschaft dienen und dem Gesetz der Marktwirtschaft folgen.

  8. Matthias Fischer: der TV hat sich für die verspätete Meldung bei mir entschuldigt. Er hat nicht geschrieben:
    die Tat wurde von einem Goldstück oder einem Generaldirektor der Korandruckerei begangen, sondern wortwörtlich, der Täter war ein Mann aus Konz. Da ich Augenzeuge des Vorfalls an der Römerbrücke war, konnte ich den Wahrheitsgehalt der Meldung vergleichen. Seitdem weiß ich wie wir von den Printmedien belogen werden. Das hätte ich vom TV nie gedacht. So schaufeln sich die Zeitungen ihre eigenen Gräber, und das ist auch gut so.

    • Stimmt, der Mann kam vermutlich extra deswegen aus Marokko mit dem Hubschrauber dahin und ist danach wieder nach Marokko zu seiner Tante geflogen! Der wohnt doch nicht in Konz, wo denken Sie hin!? In Ehrang ist ein italienisches Eiscafe, geführt von einem Italiener, der kommt bestimmt jeden Morgen aus Italien angeflogen und fliegt abends nach Hause, bestimmt Herr Lamberti, so wird es sein! Apropos Lamberti, sind Ihre Vorfahren aus Italien eingeflogen!?

      • Natürlich war das so, ein Marokkaner mit Russischen Eltern der in Konz lebt, der bei der Eismafia in Italien seine Spanische Frau mit Chinesischen Eltern aus den USA kennen gelernt hat jedoch waren dessen Vorfahren….., wen interessiert das den überhaupt wo der oder diejenigen herkommen. Alle direkt Zwangs exmatrikulieren. Fake News – wie ein weis(s)er man mit gelblichen Haaren und Verwandten in Deutschland sagen würde.

  9. Ich hatte viele Jahre ein TV Abo und habe es vor kurzem gekündigt da die Berichterstattung immer weniger meinen Vorstellungen entsprach . Ich lese hier teilweise Meldungen die erst 2 Tage später im TV erscheinen !?
    Sollte dieser Stellenabbau wirklich stattfinden , würde es mir für die Mitarbeiter wirklich leid tun
    zumal ich einige kenne die dort schon vielen Jahre beschäftigt sind .
    Ich kann aber leider nicht aus sympathie weiter 35 € monatl. bezahlen für ein Blatt von dem ich einfach unzureichend informiert werde !
    Was die Kommentare von Eric angeht : die sind wie immer für den A….Verschone uns einfach mit deinen Ergüssen !

  10. Schlimmer noch ist der SWR, hier kommt Trier gar nicht vor. Wenn ich was lokales in Trier wissen will dann schaue ich mir den “ Aktuellen Bericht“ im Saarland an. Auch der Videotext ist uns im SR sehr nahe, hier kann ich lesen was in unserer Region passiert. SWR bedeutet Baden – Würtemberg lastig, wenn in Stuttgart der Ball platzt, in Großaspach beim Training einer von der Wespe gestochen wird, erfahre ich das sofort. Trier ist gar nicht vorhanden. Zum TV, man hat über 26000 Abos verloren, ist auch der multimedialen Zeit zu schulden aber Print ist Print ( die Zeitung in der Hand). Ja der TV hat Fehler gemacht, die Berichterstattung ist z.T. lächerlich, es wird ausgelassen was wichtig ist, Thema Asyl. Der Markt wird das schon regeln und in 20 bis 30 Jahren wird es keinen TV mehr geben, sie haben sich dann selbst abgeschafft. Also Popcorn essen, warten und Tschüss

    • Trier hat sogar eine eigene Nachrichtenseite beim SWR

      Ob es viel Trier im SWR Fernsehen gibt, kann ich nicht beurteilen. Aber im SWR Internet existiert Trier eindeutig.

  11. Kurz und knapp der TV ist langweilig und teuer. Selbst der Hägar ist Copy und Pace. Und Werbung im TV schalten bzw. eine Stellenanzeige kostet für so ein regionales Käseblatt ein Vermögen, da ist die FAZ günstiger.

  12. Peters Bruder im Geiste, gut das Sie auf meinen Kommentar geantwortet haben, ich dachte schon es gibt keine Gutmenschen mehr.

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