Abgabe von fast 6700 Waffen in RLP: Fast die Hälfte illegal

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Die Rheinland-Pfälzer haben im Rahmen der Waffenamnestie 6651 Schusswaffen bei Polizei und Kommunen abgegeben.

Darunter waren 2847 illegale Waffen, die unter die Amnestie zum 1. Juli fielen, das ist ein Anteil von knapp 43 Prozent, teilte das Innenministerium am Montag in Mainz mit. Der Rest – zum Beispiel angemeldete Erbwaffen oder Waffen, für die keine Erlaubnis notwendig ist – wurde freiwillig abgegeben.

Etwas mehr als die Hälfte der Gesamtzahl waren Kurzwaffen wie Pistolen und Revolver, der Rest Langwaffen wie Flinten oder Büchsen. Abgegeben wurden auch Schreckschuss- und Luftdruckwaffen. Die Behörden stellten auch so einiges an Munition sicher: mehr als 125 000 Patronen. Bis Ende vergangenen Jahres waren erst mehr als 1000 Schusswaffen bei der Polizei oder den Kreis- und Stadtverwaltungen abgegeben worden, dazu mehr als 6800 Stück Munition.

Innenminister Roger Lewentz (SPD) wertete die bundesweite Amnestie, die mit der Änderung des Waffengesetzes möglich wurde, positiv. „Jede schussfähige Waffe in nicht berechtigten Händen kann eine potenzielle Gefahr darstellen“, teilte er mit.

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