DLRG rechnet mit mehr Toten in Gewässern in Rheinland-Pfalz

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Eine Drohne der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft fliegt über ein Gewässer, im Hintergrund ein Rettungsboot. Foto: Carmen Jaspersen/dpa-Archiv

LEHMEN. Wegen der anhaltenden Hitze rechnet die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in diesem Jahr mit mehr Badetoten in rheinland-pfälzischen Gewässern.

Zehn Menschen seien in diesem Jahr bisher in unbeaufsichtigten Naturgewässern gestorben, sagte der Sprecher des DLRG Rheinland-Pfalz, Marco Vogt, am Montag.

Im vorigen Jahr habe es insgesamt 17 Tote gegeben. Die Beobachtung zeige jedoch, dass besonders in heißen Sommern die Zahl der Toten hoch sei. Die Rekordhitze und die anhaltende Trockenheit spielten eine entscheidende Rolle, sagte Vogt.

Bei der Hitze suchten die Menschen überall Abkühlung, auch in unbewachten Gewässern. Hinzu kämen Leichtsinn und Selbstüberschätzung vieler Schwimmer. Wegen der Trockenheit hätten die Flüsse Niedrigwasser. Die Fahrrinne sei schmaler als sonst, sagte Vogt. Dadurch entstehe bei vielen der Eindruck, man könne einen Fluss leicht schwimmend überqueren.

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