Anklagen: Einbruch in Kreisverwaltung und Waffendiebstahl

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Foto: Carsten Rehder / dpa-Archiv

KUSEL/TRIER. Für einen Einbruch in die Verwaltung des Kreises Kusel im Februar dieses Jahres sollen vor allem zwei Männer verantwortlich sein. Gegen sie wurde nun Anklage erhoben, wie die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern am Mittwoch mitteilte.

Ihnen wird demnach Bandendiebstahl vorgeworfen. Die 22 und 25 Jahre alten Männer sollen außer dem Einbruch in die Verwaltung samt des dortigen Diebstahls von 39 ungeladenen Schusswaffen noch weitere ähnliche Taten verübt haben, die ebenfalls Teil der Anklage sind.

Die Männer stammen den Angaben zufolge aus der Stadt und dem Kreis Kusel. Sie sollen durch ein Toilettenfenster in die Kreisverwaltung gestiegen sein. Die dort gelagerten Waffen hätten vernichtet werden sollen, erklärte die Staatsanwaltschaft. Eine sei inzwischen bei einer Person im nordrhein-westfälischen Mönchengladbach aufgetaucht. Die Angeklagten sitzen in Untersuchungshaft und schweigen zu den Vorwürfen.

Angeklagt wurden im Zusammenhang mit der Tat in Kusel auch noch ein 30-Jähriger aus dem Kreis sowie ein 69 Jahre alter Mann aus Trier. Der Jüngere soll Schmiere gestanden haben und wurde wegen Beihilfe zu besonders schwerem Diebstahl angeklagt. Der Vorwurf gegen den 69-Jährigen lautet auf Hehlerei. Er soll versucht haben, die erbeuteten Waffen zu verkaufen. Der Mann machte im Gegensatz zu den anderen laut Staatsanwaltschaft bereits Angaben zu den Vorwürfen.

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