Brandstiftung mit 4 Toten: Zwölf Jahre Haft und Therapie gefordert

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Bildquelle: Oliver Dietze / dpa-Archiv

SAABRÜCKEN. Im Prozess um eine tödliche Brandstiftung in Saarbrücken hat die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von zwölf Jahren für die Angeklagte und deren Unterbringung in einer Entziehungsanstalt gefordert.

Oberstaatsanwalt Michael Müller schloss sich am Donnerstag vor dem Landgericht Saarbrücken der Einschätzung einer Gutachterin an, die eine verminderte Schuldfähigkeit der 38-Jährigen sieht. Die Deutsche soll Anfang Dezember vergangenen Jahres in einem sechsstöckigen Wohnhaus in Saarbrücken ein Feuer gelegt haben, durch das vier Männer starben.

Die Staatsanwaltschaft wirft der Angeklagten Brandstiftung mit Todesfolge vor. Für Oberstaatsanwalt Müller war es unstrittig, dass Melanie D. ein Kopfkissen in ihrem Zimmer unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen in Brand gesetzt habe. Der Anwalt der Nebenklage, der die Mutter des jüngsten Opfers (29) vertritt, forderte 14 Jahre Haft, der Verteidiger sechs Jahre sowie eine Unterbringung in einer Therapieeinrichtung.

Die Angeklagte selbst hatte sich auf Rat ihres Verteidigers während der sechs Sitzungstage nicht zu den Vorwürfen geäußert. In ihrem letzten Wort sagte sie unter Tränen, dass es ihr leid tue. Ein Urteil wurde noch am Nachmittag erwartet.

3 KOMMENTARE

  1. Da das Thema gerade im Lokalo-Forum brandaktuell ist: Melanie D. ist weder Araber noch Afrikaner, sondern Deutsche! Wer hätte gedacht, dass Biodeutsche zu solchen Taten fähig sind? Müssen wir Frau M. D. Junkie jetzt ausbürgern? Und wenn ja, in welches Land verbannen wir sie? Kommen Dumpes, Heidi, Ilse, Peter und Co mit, um sie dort zu bewachen? Damit wir uns endlich wieder sicher fühlen können im Heimatland? Fragen über Fragen.

    • Na mit diesem Kommentar stellen Sie sich ja auf eine Stufe mit denen von Ihnen genannten Personen. Aber, ja es gibt auch verrückte Deutsche hier im Land. Mein Beileid an alle Angehörigen der Opfer.

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