Mitarbeiter des Ordnungsamts Trier soll Gebühren veruntreut haben

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TRIER. Weil er Bescheide gefälscht und Gebühren im Gesamtwert von 50 000 Euro nicht weitergeleitet haben soll, wird gegen einen leitenden Mitarbeiter des Ordnungsamts Trier ermittelt.

Gegen den 47 Jahre alten Mann sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Veruntreuung eingeleitet worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Trier am Montag.

Der Mann soll bereits vor sieben Jahren damit begonnen haben, Gebühren von Gastronomen und Bordellbetreibern zu behalten und nicht an die Rathauskasse weiterzugeben. Im Dezember vergangen Jahres habe die Stadtverwaltung Strafanzeige gegen den Mann gestellt, sagte der Sprecher. Kurz darauf habe sich der 47-Jährige auch selbst bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Dem Mann drohen laut Staatsanwaltschaft bis zu fünf Jahren Gefängnis oder eine Geldstrafe.

13 KOMMENTARE

  1. Und ich hab mich immer gefragt, wie und warum soviele Jallabuden, ohne die für deutsche Gastronomen geltenden Auflagen,eine Gastronomiekonzession bekommen konnten? Jetzt ist mir alles klar! Hoffe man geht der Sache nochmal nach bevor die ganze Stadt nur noch aus jallabuden besteht!

      • Ach dat Ordnungsamt, manche von den Fahrschulen in Trier scheinen, was das Parken angeht, vermutlich auch eine Ausnahmegenehmigung zu haben, da stehen die Autos ständig in Sperrflächen oder knapp vor Ampelanlagen vor diesen Fahrschulen direkt in der Nähe von Stadtverwaltungsgebäuden, aber keinen vom Ordnungsamt scheint dat zu interessieren, siehe beim Altes Katasteramt zum Beispiel und der dort in der Nähe gelegenen Fahrschule. Oder in Ehrang, da passiert goar neist, was die Parksituation in der Ehranger Straße angeht.

  2. Das ist ja nicht der erste Fall in dem Laden.
    CA. 2007 glaube ich war das gab es einen Ordnungsamtsmitarbeiter, der ca 2drittel der Arbeitszeit krankgeschrieben war.
    Seinen Nachbarn fiel die Diskrepanz zwischen seiner Tätigkeit beim Ordnungsamt und seinem feudalen Lebensstil auf (villaähnliches Anwesen mit Swimmingpool), darauf schwärzten sie ihn bei der Steuerfahndung an.
    Stellte sich heraus: In der Zeit seiner angeblichen Krankheit betrieb er mehrere Marktstände in Trier und Luxembourg. Die Genehmigungen für dieselben in Trier stellte er sich praktischerweise selber aus. Angeklagt wurde er dann wegen Steuerhinterziehung u.a., wobei der Richter die Frage aufwarf, wieso keinem seiner Kollegen aufgefallen war, dass er seine Marktstände während angeblicher Krankheit auch noch selbst betrieb.
    Eine Antwort bekam er nicht.
    Bei den Frauen hatte er allerdings anscheinend trotzdem nur mässig Erfolg, da er mit Anfang 50 immer noch mit seiner Mutter zusammenwohnte…
    Wäre sicher mal interessant die Einzelverbindungsnachweise der Trierer Behörden zu überprüfen, was da wärhend der Arbeitszeit so privat telefoniert und gefaxt wird usw…z.b. in der Verwaltung des Theaters…

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