Prozess um Misshandlung in KITA: Zeugin kritisiert anderen Zeugen

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Bildquelle: Thomas Frey / dpa-Archiv

KOBLENZ. Im Koblenzer Prozess gegen zwei ehemalige Erzieherinnen wegen mutmaßlicher Misshandlungen von Kita-Kindern hat eine Zeugin einen anderen Zeugen kritisiert.
Sie warf ihm am Donnerstag vor, aus gekränkter männlicher Eitelkeit Beobachtungen erfunden zu haben, teilte ein Gerichtssprecher mit. Der Zeuge habe laut ihrer Aussage unerwidertes Interesse an ihr gehabt. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft wies die Frau dem Sprecher zufolge zurück.

Die Zeugin war eine der beiden ehemaligen Angeklagten, die am 4. Juli mangels Beweisen freigesprochen worden waren. Zwei weitere Frauen stehen weiterhin vor dem Landgericht. Die Staatsanwaltschaft hatte drei Ex-Erzieherinnen vorgehalten, 2012 und 2013 in der Kita in Antweiler im Kreis Ahrweiler ihre kleinen Schützlinge immer wieder gequält, gefesselt, geschlagen und eingesperrt zu haben. Eine vierte, weiterhin angeklagte Ex-Erzieherin habe das nicht verhindert.

Der Prozess hatte am 8. Mai begonnen – erst fünf Jahre nach Bekanntwerden der Vorwürfe. Nach vorläufiger Planung könnten die Urteile in dem schlagzeilenträchtigen Verfahren am 16. August fallen.

2 KOMMENTARE

  1. Alles Deutsche was!? Warum steht das nicht da, wird man doch noch fragen dürfen, ohne als versifft diffamiert zu werden, Ihr Schlechtmenschen!

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