UniKids – Kinder machen Ferien an der Uni Trier

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TRIER. Entführte Burgfräuleins, Wettkämpfe mit der Lanze und ein Ausritt über den Campus – für die Mitarbeitenden an der Universität Trier ist es ein normaler Arbeitstag, für 20 Kinder von Universitätsbeschäftigten dagegen ein ganz besonderer Tag.

„Ritter“ ist das Thema, um das sich von acht bis 17 Uhr alles dreht. Bei den „UniKids“, der Ferienfreizeit der Universität Trier, jagt ein Highlight das nächste. In zwei Ferienwochen stehen unter anderem ein Survivaltag, ein Piratentag und ein Urwaldtag auf dem Programm.

Die elfjährige Nina ist das erste Mal an der Universität Trier. „Das alles hier, der Park und die Bäche, ist voll schön“, staunt die Schülerin. In einem bunten Zirkuszelt mit Blick über den Campus haben die UniKids ihr Hauptquartier aufgeschlagen. „Viele Kinder lernen durch die Freizeit erst kennen, wo ihre Eltern arbeiten“, berichtet Dr. Sibylle Rahner vom Familienbüro der Universität Trier. Für sie war es bei der Planung des Angebots wichtig, dass die Ferienfreizeit direkt auf dem Campus stattfindet: „Es ist etwas Besonderes, wenn Eltern und Kinder morgens gemeinsam losfahren. Außerdem wird durch die Kinder auf dem Campus sichtbar, was familienfreundliche Universität bedeutet.“

In ähnliche Richtung geht auch das, was Kanzlerin Dr. Ulrike Graßnick sagt: „Als einer der größten Arbeitgeber der Region ist es uns ein Anliegen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern, und hier auch eine Vorbildfunktion einzunehmen.“

Auch Christian Jäger weiß um die Problematik vieler Eltern, für die Kinder in den Ferien eine adäquate Betreuung zu finden. Er ist Bereichsleiter beim Palais e. V., der die UniKids-Ferienfreizeit im Auftrag der Universität durchführt. Bereits kurz nach Bekanntgabe waren viele Ferienfreizeitangebote der Trierer Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung ausgebucht. Bei der erstmals in dieser Form stattfindenden UniKids-Ferienfreizeit haben alle angemeldeten Kinder auch einen Platz bekommen.

Egal ob in der Mensa oder bei einer Rallye über den Campus – noch bis zum 20. Juli erleben die Sechs- bis Zwölfjährigen ihren ganz eigenen Uni-Alltag. „Das Essen schmeckt gut“, sagt der elfjährige Joshua auf die Frage, was ihm am besten gefällt. Die gleichaltrige Nina findet es toll, dass sie schon neue Freunde gefunden hat. Emma, die acht Jahre alt ist, mag vor allem die Spiele.

Im Mittelpunkt stehe der Spaß, erläutert Freizeitleiter Christian Jäger das Konzept, schließlich hätten die Kinder Ferien. Kleine Entdecker, die Wissenschaft erleben wollen, können sich bei der Kinder-Uni anmelden. Der nächste Termin findet am 20. Juli statt.

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