Boxenstopp für Tuningfans

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KAISERSLAUTERN. In der Region Kaiserslautern wurden durch das Expertenteam des Polizeipräsidiums Westpfalz bei strahlendem Sonnenschein etliche Fahrzeuge, an denen Modifikationen durchgeführt wurden, zum kurzen Boxenstopp geladen.

Dabei wurden die Fahrzeuge insbesondere auf illegale Umbauten und mögliche Auflagenverstöße der Gutachten von den angebauten Teilen überprüft. Insgesamt fiel auf, dass immer mehr Fahrzeugführer sich über die Umbauten an ihrem Fahrzeug informieren und dabei auch die Gutachten entsprechend aufmerksam lesen.

Die Auflagenverstöße, die beanstandet werden mussten, gingen im Gegensatz zu den vorherigen Kontrollen deutlich zurück. Ausnahmslos alle kontrollierten Fahrzeugführer zeigten sich einsichtig, wenn dann mal was doch nicht ganz so war, wie es sein sollte. In entsprechenden Gesprächen wurde den Fahrzeugführern auch verdeutlicht, wie in Zukunft solche Kontrollen ohne jede Beanstandung seitens der Rennleitung leicht vollzogen werden. Somit verringert sich auch die Standzeit in der „Box“, was ja immer eine wesentliche Rolle spielt.

Leider musste aber auch manchem Fahrer die Ausfahrt aus der Boxengasse verweigert werden, bzw. konnte erst nach einer Nachbesserung mit Eigenleistung wieder gestattet werden. Der Fahrer eines US-Boliden entschied sich offenbar, dass bei dem sonnigen Wetter Frontscheinwerfer und andere lichttechnische Einrichtungen gar nicht so wichtig sind, weshalb er diese mit dunkler Folie überzog. Vor Ort sah das die Boxencrew anders, wie man auf den Bildern erkennen kann. Insgesamt mussten über 30 Fahrzeuge beanstandet werden, da illegale Umbauten festgestellt wurden. Zwei Fahrzeugführer müssen weiter mit Strafverfahren rechnen, da sie ihre vorderen Kennzeichen nicht am Fahrzeug angebracht hatten, sondern unleserlich hinter die Scheibe geklemmt hatten. Also auch vor der nächsten Ausfahrt bitte alle Teile und Papiere checken. Übrigens: Sprit gibt’s in unserer Box leider nicht.

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