Zugverkehr: Saarland und Frankreich sollen zusammenwachsen

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Symbolfoto

Bildquelle: pixabay

SAARLAND. Das saarländische Verkehrsministerium will sich für bessere Zugverbindungen zwischen Saarland und Frankreich einsetzen. Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) will in einem ersten Schritt mit den an Frankreich grenzenden Bundesländern über die Perspektiven von grenzüberschreitendem Zugverkehr sprechen, wie das Ministerium am Freitag mitteilte. In Kooperation mit dem Nachbarn Frankreich sollen dann unter anderem Finanzierungsquellen für die Vorschläge gefunden werden.

Hintergrund ist das von Parlamentariern vorgelegte Papier «Grenzgebiete werden Herzregionen!», in dem verschiedene Vorschläge zusammengefasst werden. Zum Beispiel sollen Verbindungen aus dem westlichen Saarland in die Metropolen Luxemburg und Metz weitergeführt werden. «Aus der Perspektive des Saarlandes als Grenzland kann ich den Haushaltsgesetzgeber nur dazu ermuntern, möglichst viele dieser Vorschläge aufzunehmen», teilte Rehlinger mit.

(dpa)

1 KOMMENTAR

  1. Wir müssen uns glücklich schätzen dass unsere Nachbarn sich im Schienensektor engagieren, wo wären wir ohne die CFL und den luxemburger Staat die den Ausbau und Betrieb der Strecken grenzübergreifend mit finanziert haben und auch bedienen.
    Für die Deutsche Bahn scheint die Region inexistent zu sein.
    Die Anbindung an den TGV über Luxemburg und Saarbrücken ist besser als der Fernverkehr ins eigene Land.

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