Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfällen auf der A1: Autobahn wieder frei

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UDLER. Die wegen den beiden Verkehrsunfällen von heute Morgen in Richtung Koblenz gesperrte A1 ist wieder frei, der Verkehr fließt wieder nach Aufhebung der Sperrungen.

Die Autobahnpolizei Schweich rekonstruierte die Unfälle wie folgt:

Zunächst befährt eine 46-jährige Frau aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich mit ihrem Pkw-Gespann den rechten von zwei Fahrstreifen der A1 in Richtung Koblenz. Dahinter folgend befährt ein 56-jähriger aus dem Raum Essen mit seinem Wohnmobil ebenfalls die rechte Fahrspur. Beim Fahrstreifenwechsel des Wohnmobil, um das langsamer vor sich fahrende Gespann zu überholen, übersieht der Fahrer des Wohnmobil den von hinten auf der linke Fahrspur sich nähernde Pkw eines 23-jährigen aus dem Raum Koblenz. Der Pkw Fahrer versucht noch auszuweichen, stößt jedoch gegen das Wohnmobil. Der Pkw kommt unfallbeschädigt auf der Fahrbahn zu Stillstand, das Wohnmobil auf der Standspur.

Bei diesem Verkehrsunfall werden insgesamt 3 Personen leicht verletzt, der Sachschaden wird auf circa 40.000€ geschätzt.

Aufgrund des vorangegangenen Unfalls bildet sich ein leichter Rückstau. Hier befährt ein 59-jähriger aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich mit seinem Pkw Zunächst die rechte Fahrspur der A1. Aufgrund des Rückstaus auf der rechten Fahrspur, wechselt dieser Pkw-Fahrer vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Ein sich von hinten auf der linken Fahrspur mit hoher Geschwindigkeit nähernder 36-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Saarland kann nicht mehr abbremsen und stößt gegen den vor sich wechselnden Pkw des 59-jährigen. Der Pkw des 36-jährigen wird dabei in die Böschung geschleudert, stößt gegen ein Autobahnschild und kommt dort stark unfallbeschädigt zum Stillstand. Der Pkw des 59-jährigen kommt unfallbeschädigt auf der Fahrbahn zum Stillstand.

Der 59-jährige Pkw-Fahrer wird dabei leicht und der 36-jährige Pkw-Fahrer wird dabei schwer verletzt. Der Sachschaden wird auf circa 30.000€ geschätzt.

Die Autobahn muss für die Dauer von 1,5 Stunden wegen der Bergungs- und Rettungsmaßnahmen, sowie Landung des Rettungshubschraubers in Richtung Koblenz zunächst voll gesperrt werden und später einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Es bildet sich ein 5 Km langer Rückstau bis zur Anschlussstelle Manderscheid, wo der Verkehr ab- und umgeleitet wird.

Im Einsatz befanden sich die Autobahnpolizei Schweich, Polizeiinspektion Wittlich, das DRK und der Rettungshubschrauber, die Autobahnmeisterei Wittlich und ortsansässige Bergungsunternehmen.

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