Nachwuchs bei den Luchsen im Pfälzerwald

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Bildquelle: Natur und Umwelt

TRIPPSTADT. Im Biosphärenreservat Pfälzerwald gibt es in diesem Jahr zum zweiten Mal nach Freilassung der ersten Luchse Raubkatzen-Nachwuchs.

Wie die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz am Freitag mitteilte, hat das «Luchs-Team» der Stiftung in einer schmalen Felshöhle mindestens zwei Jungtiere entdeckt. Die Naturschützer gehen davon aus, dass noch zwei weitere Luchs-Weibchen geworfen haben. Etwa zehn Monate bleiben die kleinen Luchse laut Stiftung bei ihrer Mutter. Nur etwa 50 Prozent der Luchsjungen würden diese «schwierige Zeit» überstehen und das zweite Lebensjahr erreichen.

Mithilfe des europäischen Förderprogramms LIFE-Natur setzt die Stiftung mit verschiedenen Partnern Projekte zur Wiederansiedlung der Luchse um. Gestartet wurde das Projekt im Januar 2015. Es soll bis 2020 laufen. Ziel sei es, zum Schutz und Erhalt des Luchses beizutragen, der in Europa nur in wenigen Rückzugsgebieten vorkäme und in Zentral- und Westeuropa als gefährdet einzustufen sei.

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