Frust nach dem WM-Aus für Deutschland mündet in Aggression

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Polizeifahrzeuge mit Blaulicht

Bildquelle: Rolf Vennenbernd / dpa-Archiv

KOBLENZ/GERMERSHEIM. Das Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM ist manchem Fußballfan so sauer aufgestoßen, dass er aggressiv wurde.

In Koblenz trommelte ein 20-Jähriger in der Nacht zum Donnerstag mit den Fäusten auf mehrere Autos. Er hatte nach Polizeiangaben mehr als zwei Promille Alkohol im Blut. Ein Anwohner sah, wie der junge Mann auf sein Auto einschlug. Dabei wurde die Motorhaube beschädigt. Der junge Mann hämmerte auf drei weitere Fahrzeuge in der Nähe ein. Der Polizei sagte der 20-Jährige, er sei so erbost und traurig über die deutsche Mannschaft gewesen, dass er seine Wut an Autos herauslassen musste.

In Germersheim in der Pfalz warf ein 49-jähriger Mann am Mittwochabend sein Glas Weizenbier auf ein vorbeifahrendes Auto und zerstörte dabei die Frontscheibe. Eigentlich wollte er einen anderen Autofahrer treffen, der gehupt hatte und sich nach Ansicht des 49-Jährigen auch noch über das WM-Aus Deutschland freute, berichtete die Polizei am Donnerstag. Der Mann habe sich aber reumütig gezeigt und gesagt, dass er den Schaden von 1500 Euro begleichen wolle.

Als das Spiel Deutschland gegen Südkorea lief, klauten Unbekannte im pfälzischen Frankenthal ein Mountainbike im Wert von rund 5200 Euro und drei Kettensägen aus dem Hof eines Hauses. Dort war gearbeitet, aber wegen des Spiels eine Pause eingelegt worden.

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