Irre Verfolgungsfahrt an der Mosel: Mazda hängt Polizei mit 230 km/h ab!

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Bildquelle: fotocommunity.de

BERNKASTEL. Wie die Polizei mitteilt, lieferten sich am Dienstagabend, 26. Juni, gegen 21 Uhr, ein schwarzer Mazda 3 und ein Streifenwagen der Bernkasteler Polizei eine filmreife Verfolgungsjagd entlang der Mosel.

Im Rahmen einer Streifenfahrt wurden die Beamten zunächst auf zwei Autos aufmerksam und wollten diese an einer geeigneten Stelle einer Verkehrskontrolle unterziehen. Die entsprechende Verfolgung der Fahrzeuge, über die Bernkasteler Brücke und anschließend über den Bernkasteler Moselparkplatz, verliefen noch normal. Was dann aber passierte, ist außergewöhnlich.

Mit Erreichen der Bundesstraße 53 am Ortsende von Bernkastel, beschleunigte der dem Streifenwagen vorausfahrende schwarze Mazda 3 mit Wittlicher Kennzeichen mit Vollgas. Dabei zeigte der Tacho des verfolgenden Streifenwagens schnell eine Geschwindigkeit von bis zu 190 km/h. So raste der vorausfahrende Mazda durch die 70er Zonen entlang der Ortschaft Graach und unter der Wehlener Brücke durch.

Anschließend erhöhte der Mazdafahrer sogar auf über 230 km/h und der Abstand zum Streifenwagen wurde noch größer noch größer. In der anschließenden Ortsdurchfahrt durch Zeltingen konnte die Streifenwagenbesatzung zwar ein wenig aufschliessen, aber immer noch zeigte der Tacho um die 130 km/h auf der dortigen Moseluferstraße.

Nach Zeltingen beschleunigte der Mazdafahrer erneut auf über 220 km/h in Fahrtrichtung Lösnich, sodass sich die Polizeibeamten nun entschlossen, die Verfolgung abzubrechen. Anschließende Fahndungsmaßnahmen nach dem Flüchtenden verlaufen erfolglos. Auch an der Wohnanschrift des vermutlichen Fahrers wurden die Beamten nicht fündig. Das Motiv des Flüchtenden ist ebenso unbekannt.

Sollte nach staatsanwaltschaftlicher Prüfung und Bestätigung die erst kürzlich neu geschaffene Strafnorm eines Verbotenen Kraftfahrzeugrennens greifen, könnte dem Fahrer bei Vorliegen entsprechender Tatmerkmale gar eine Haftstrafe drohen.

Die Polizei Bernkastel ruft daher Zeugen des Vorfalls dringend auf, sich unter der Telefonnummer 06531-95270 oder per Email pibernkastel-kues@polizei.rlp.de zu melden.

4 KOMMENTARE

  1. Die richtige Strafe wehre ein Eintrag in den Führerschein auf Lebzeiten das sie nur noch Autos mit höchsten 60PS führen dürfen! Und bei Verstoß, für immer Fußgänger sind und bleiben! So bekommt man nur die idioten von der Straße!

  2. Wie unterbelichtet ist die Obrigkeit sich auf eine Verfolgungsjagt einzulassen , das Sie sie sich und andere
    Genauso gefährden dafür reicht das Hirn nicht. Mit Ihrer Privaten Karre würden Sie das nicht tun.(500 Fiat)
    Soll der Gesetzgeber etwas tun , währe ja nicht der erste Unfall mit Scheriff.

    • Ich gehe davon aus das Sie selbst Ausbilder am Fahrcentrum der Polizei Wüschheim sind.
      Oder nur Hetzen wollen.
      In letzter Zeit häufen sich Berichte das die Polizei mehr Verfolgungen abgebrochen hat und niemanden zu Gefährden.
      Es mag bei der Polizei auch Spinner und Heißsporne geben, das bleibt bei 10.000 Leuten nicht aus.
      Aber im Grundsatz sollten wir unserer Polizei vertrauen

  3. Die Obrigkeit, uiuiui! Omar Sharif!? Ach Sheriff! Wow, die haben privat 500 Fiats!? Verfolgungsjagd, wäre, privaten, würden sie…, …, dass sie sich und andere….

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