Kreativität im Möbelbau – Auszubildende zeigten ihre Gesellenstücke

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Freude in Bitburg; alle drei Gesellinnen und 13 Gesellen im Schreinerhandwerk haben ihre Prüfung bestanden. Auf dem Foto mit dem stv. Obermeister Reinhard Grün (11. v.l.) und den Prüfungsausschussmitgliedern Markus Reichertz, Bruno Berns, Jürgen Schneider, Hans-Josef Schon, Patrick Reis (v.l.).

EIFEL. An drei Standorten endeten am vergangenen Freitag die Ausstellungen der Gesellenstücke aus dem Bereich der Schreiner-Innung Westeifel. Zwei Wochen lang waren die Möbelstücke der neuen Berufsanwärter in den Servicecentern der Kreissparkassen in Bitburg, Daun und Prüm zu sehen. Am letzten Tag erhalten traditionell die Auszubildenden ihre Prüfungsbescheinigungen und sind fortan Gesellin oder Geselle. Die Erleichterung war groß, als Prüfungsausschussvorsitzender Markus Reichertz in Bitburg verkündete: „Ihr habt alle bestanden“.

„Eine hervorragende Ausstellung“, betonte Vorstand Rainer Nickels von der Kreissparkasse Bitburg-Prüm begeistert und gratulierte den jungen Schreinern zu ihren Leistungen. Für die Kreissparkasse Vulkaneifel wünscht Alois Manstein viel Erfolg auf dem nun beginnenden Berufsweg. Innungs-Obermeister Rainer Schüller freut sich über insgesamt 25 neue Gesellinnen und Gesellen. „Ihr habt jetzt das notwendige Rüstzeug – macht etwas daraus“, empfiehlt er den Junghandwerkern und dankt allen Betrieben die Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen und damit für den Fachkräftenachwuchs sorgen.

Die Schreiner-Innung Westeifel organisiert traditionell die Ausstellungen, um auf den interessanten Schreinerberuf aufmerksam zu machen und auch den Auszubildenden die Möglichkeit zu geben, ihre Leistungen einem breiten Publikum zu zeigen. Die Innung mit ihren Lehrlingswarten und dem Prüfungsausschuss begleiten die Ausbildenden durch ihre dreijährige Ausbildung und nehmen die Prüfung ab. Diese ist im Schreinerhandwerk recht komplex. Sie beginnt mit einem Fachgespräch und dem Vorentwurf des Gesellenstücks. Es folgen theoretische Prüfung und Arbeitsprobe bevor der Startschuss zum Beginn der Fertigung des Gesellenstücks – also dem praktischen Teil – fällt . Bei der Abgabe findet das zweite Fachgespräch und die eventuelle mündliche Prüfung vor dem Prüfungsausschuss aus Arbeitgeber-, Arbeitnehmer- und Lehrervertretern statt. Wer den Beruf des Schreiners ergreift braucht mathematisches Fähigkeiten, handwerkliches Geschick und Kreativität.

Die Bewertung des Prüfungsausschuss findet nach fachlichen Kriterien statt. Die Besucher hingegen werten nach visuellen Eindrücken. Beim Publikumsspiel sprechen sie mit, favorisieren ihr Lieblingsstück und können mit etwas Glück einen Rundflug über die Eifel gewinnen. Unter allen Teilnehmern wird an jedem Standort jeweils ein Rundflug über die Eifel – wie könnte es anders sein mit Schreinermeister Peter Schroeder – verlost. Auch Besucher aus dem weiteren Gebiet sind offenbar interessiert, was die Eifeler Jung-Schreiner zu Werke bringen: Das Los hat sich in diesem Jahr für Teilnehmer aus Bergisch Gladbach, Blankenheim und Büchel entschieden. Aber auch die Publikumssieger werden bedacht. Die Schreiner-Innung dankt den Sponsoren: den Kreissparkassen, Hees & Peters, Leyendecker für Stiftung der Preise für die Junghandwerker.

Fotos zur Veranstaltung und Informationen wer den Publikumspreis bekommen hat, findet man in den News unter www.das-handwerk.de.

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