Schüsse in Rittersdorf – Polizei mit Großeinsatz

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RITTERSDORF. Am Dienstagnachmittag kam es in Rittersdorf/Bildchen zu einem größeren Einsatz der Polizei Bitburg.

Hintergrund war, dass sich ein Anwohner durch ortsfremde Personen bedrängt gefühlt hatte, die sich dort auf seinem Hof aufgehalten hatten. Der Anwohner gab hierbei zwei Schüsse aus einer Pistole ab. Die ortsfremden Personen verständigten daraufhin per Notruf die Polizei, da diese sich ihrerseits durch die Schussabgabe bedroht sahen.

Die Polizei Bitburg zog vor Ort starke Kräfte zusammen und riegelte den Bereich um den Ereignisort ab. Es konnte schließlich Kontakt zum Schützen hergestellt werden. Dieser zeigte sich kooperativ und folgte den Anweisungen der Polizei. Im Zuge der Ermittlungen vor Ort wurde die eingesetzte Waffe sichergestellt. Es handelte sich um eine Schreckschusswaffe. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Im Zuge des Vorfalls wurde niemand verletzt.

Die Polizei Bitburg weist in diesem Zusammenhang daraufhin, in vergleichbaren Fällen, in denen man verdächtige Wahrnehmungen macht oder sich bedroht fühlt, unmittelbar die Polizei per Notruf 110 zu verständigen und nicht auf eigene Faust zu handeln.

10 KOMMENTARE

  1. Schreckschusspistole , huch wie gefährlich. Haben auf dem privaten Anwesen auch nichts zu suchen.
    Ich verstehe langsam nicht mehr was hier abgeht.
    Wehren dürfen sich anscheinend nur noch Angreifer

    • Sehe ich, ob das eine „harmlose“ Pistole ist? Nein! Sind wir hier in Texas? In Rittersdorf soll man gefälligst den Wachdienst wieder dem Hofhund überlassen und notfalls die Polizei rufen und nicht rumballern.

      • hast ja auch nix auf anderem Grund und Boden zu suchen.
        Der Wachhund hätte dir auf jeden Fall mehr angetan als ne Schreckschusspistole .

        • Dann sind wir uns ja einig – Wachhunde statt Knarren für Höfe. Bewährte Wahl. Hunde kommunizieren eh besser als Schießwütige, Gigiamoto 😉

  2. genau das. Stimme jottpee zu. in Amiland darf man Haus und Grund schützen und hier doll man am besten sagen „bitte bedienen sie sich“ -.-

  3. Isa. Jottpee: Dann wandert doch aus ins Amiland und lasst euch dort gegenseitig über den Haufen schießen.
    Wie wäre es mit komnunizieren und zwar bevor man zur Waffe greift.

  4. Genau Wildwest in der Eifel! Sie dürfen sich wehren, es muss nur verhältnismäßig sein. Die Personen waren ja ortsfremd und sonst, also wie der Cowboy, erst schießen, dann fragen oder wie!? In Amiland kommen auch weit weniger Menschen um als in Deutschland, weil die sich da alle beschützen dürfen, ist klar! (Ironie off).

  5. Also meiner Meinung nach sollen wir deutsche jede Menge schießen dürfen !!!!!!!!!!!

    UND ZWAR TOOORE BEI DER WM-2018

    Guido Eberhardt

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