Besucher- und Touristenbusse raus aus der Trierer Innenstadt?

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Touristenbusse, die vom Basilikaplatz kommen, reihen sich in den Stau ein.

Bildquelle: lokalo.de / Eric Thielen

TRIER. Die Innenstadt möglichst von parkenden Besucher- und Touristenbussen freihalten? Ein entsprechender Antrag wurde nun für die nächste Stadtratssitzung am 19. Juni von der Unabhängigen Bürgervertretung Trier (UBT) eingereicht.

Begründet wird der Antrag unter anderem mit der einhergehenden Abgasbelastung durch langlaufende Busmotoren. Alle Touristenbusse sollen demnach nach kurzen „Aussteigephasen“ in gekennzeichneten Bereichen die Innenstadt verlassen und in den Moselauen oder auf anderen Park & Ride Parkplätzen abgestellt werden.

Auf Abruf könnten diese Busse dann auf den ausgewiesenen Flächen in der Stadt die Gäste wieder einsammeln.

12 KOMMENTARE

  1. Die Touristenbusse sind nicht so häufig vetreten wie die Stadtbusse,ich habe in der Simeonstrasse gearbeitet im Geschäft an der Stadtbusshaltestelle.jeden Tag habe ich den Feinstaub der Dieselbusse
    und den Lärm ertragen,Es halten täglich bis 3000 Busse dort,das muß verboten werden,und die Strasse sollte

    zur Fußgängerzone erklärt werden,die Menschen können auch etwas zu Fuß gehen,
    denn die meisten haben ein Freifahrtstiket.der Feinstaub belastet auch die Porta,und natürlich alle Menschen die sich dort aufhalten

    • Die Stadtbusse sind immer die gleichen Fahrzeuge, da könnte man für die wichtigsten Linien Gas- oder Elektrobusse nehmen. Und für Reisebusse ein Park and Ride mit Pendeldienst. Dann klappt’s auch mit dem Feinstaub in der Innenstadt.

    • Naja, würde eher busse aufrüsten mit neuen filtern und Autos aussperren…wenn Busse verboten kommen wieder mehr Autos… In Trier kommen eh bald ersten elekrobusse dieses Jahr… Autos raus Busse rein… Busse Sind viel suberre als die meisten Autos… Das vergessen die meisten…

    • Die Strecke die die Stadtbusse um die Porta fahren ist Fußgängerzone. Seit über 30 Jahren. Inkl.Geschwindigkeitsbeschränkung auf Schrittgeschwindigkeit und Vorrang für Fußgänger.
      Hält sich aber so gut wie kein ÖPNV-Fahrer dran.
      Was spricht dagegen die Bußspur an den Simeonstiftplatz zu verlegen?
      Ein paar Markieru gen Ändern, die Schilder von der Sim da montieren und an der Ausfahrt zum Porta-Nigra-Platz/ Nordallee eine Ampel (man kann ja dann die holen die oben beim Christoffel stehen). Fertig. Ich schätze für 20-30 Tsd.zu haben.
      Und dann die Sim einheitlich gestallten. Ein Gewinn.

  2. „die Menschen können auch etwas zu Fuß gehen, denn die meisten haben ein Freifahrtstiket.“ Die Logik versteh ich jetzt gerade nicht!?

    • Alle anderen müssen weg, nur ich will auf der Straße fahren, wenn ich komm, sind gefälligst die Straßen sofort freizumachen, alles Geisterfahrer hier, außer mir! Das ist mein öffentlicher Raum, der gehört mir ganz allein, basta! Was wollen die alle auf meinen Straßen!?

    • Autos verstopfen Verkehrsadern. Auf 20 Meter Strasse passen über 100 Buspassagiere, aber höchstens 4 Autos, in denen oft nur 1 Person sitzt. Diese Freiheit ist teuer. Gegenvorschlag: Mit dem Auto auf dem Land die Freiheit geniessen, aber für die Innenstadt preiswerte Busse und dazwischen bequemes Park and Ride statt endloser Suche nach teuren Parkplätzen mitten in der Stadt?

  3. Sehr gute idee .nur in trier wird nur groß geredet aber nichts umgesetzt!oder es dauert 10 jahr bis es zustande kommt .sorry aber bei den bus preisen fährt doch keiner freiwillig mit.

    • 10 Jahre wäre ein guter Wert,leider gibt es Projekte die seit 40 Jahren durch die Stadt geistern und bis heute noch nicht in Angriff genommen wurden z.b. der Moselbahndurchstich und bei den Buspreisen muss ich beipflichten der ÖPNV ist dermassen unattraktiv und teuer dass ich auch lieber mit dem Auto fahre , einkaufen kann man auch ausserhalb und nicht in der Stadt da nerven oft die Touris

  4. Leider wie öfters von den Freien Wählern:
    Gut gemeint. Richtig von der Intention. Aber schlecht verkauft.
    Seit über 20 Jahren gibt es am Messepark den mit Steuermitteln gebauten Busfahrer-Servicepoint(das ist der verlassene Anbau direkt am McDonalds).
    Ein richtiges Vorzeigeobjekt. Mit Duschen, Kochecke, Ruheräumen.
    Die Intention ist doch: Die Busse mit den Touristen fahren in die Stadt(Porta oder Weberbach), lassen die Gäste aussteigen und fahren dann in den Messepark. Parken da und die Fahrer machen in der Zeit dort ihre Ruhepause und sind zu einem Verabredeten Zeitpunkt wieder in der Stadt um ihre Gäste aufzunehmen.
    Die große Preisfrage: Warum macht die Stadt Trier (bzw.deren Dienstleister TTM) das nicht schon so seit dem die Möglichkeit besteht?
    Dafür brauch es doch keinen neuen Stadtratsbeschluss(der wirde ja vor ~25-30 Jahren mit dem Beschluss zum Messepark nereits beschlossen) sondern nur einen Deuernenten der einfach eine klare Anweisung erteilt das beschlossene auch umzusetzen.
    Aber im Nicht-Umsetzen von missliebigen Anweisungen war die Verwaltung schon immer gut bei

  5. Alle die sich über Feinstaub, Smok, und Kernkraft beschweren, denen sollte man das Auto wegnehmen und den Strom abstellen ! Na Freunde, wie wäre es den ohne Auto und Bus ?

    Alle Touristen steigen aus dem Bus, stecken sich eine Zigarette an, rufen sich ein Taxi oder fahren mit der Bimmelbahn zur nächsten Bushaltestelle um so viel wie möglich von „uns sauwer Trier“ zu sehen.

    Guido E.

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