Hochwasser, Erdrutsche und Überschwemmungen! Starkregen peitscht über Eifel hinweg

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EIFEL/KYLLBURG. Starker Regen hat in und um Bitburg in der Eifel in der Nacht zum Montag zu Hochwasser, Überschwemmungen und Erdrutschen geführt.

Mehrere Straßen mussten deshalb gesperrt werden, außerdem liefen zahlreiche Keller mit Wasser voll, wie eine Polizeisprecherin sagte. In der Ortschaft Kyllburg mussten mehrere Anwesen wegen eines drohenden Felssturzes evakuiert werden. In mehreren Ortschaften stieg der Wasserpegel der Nims stark an, die Feuerwehr legte mehr als 500 Sandsäcke aus, um das Wasser zu stoppen.

Eine Person wurde leicht verletzt von Feuerwehrleuten aus den Flutwellen gerettet.

(dpa)

1 KOMMENTAR

  1. Hart hat es die vielen Menschen auch in unserer Umgebung getroffen, doch was sind die Gründe die dazu führen das das Wasser so in den Ortschaften wütet wie es es in der letzten Zeit getan ?

    Man kann sicherlich vieles auf den Klimawandel schieben, doch einiges ist auch Hausgemacht. Immer stärkere Bebauung und Versiedelung von Flächen sorgen unter anderem dafür das das Wasser was vom Himmel auf die Erde trifft nicht mehr so verteilt wie es früher einmal war, sondern sich sammelt und in Massen abfließt. Zu kleine Kanäle im Verhältnis zu dem schnellwachsende Baugebieten ein anderer, auch unser Wassersparen sorgt dafür das die Kanäle nicht mehr so durchgespült werden wie früher und immer öfter gereinigt werden müssen, damit die Keller nicht vollfließen.
    Jezt komm ein neuer Faktor hinzu, der immer größer werdende Maisanbau sorgt dafür das immer mehr Erde abgetragen wird und das Wasser wie auf Wasserstraße seinen Lauf nimmt, doch warum wird soviel Mais angebaut ?

    Gefördertes Biogas ist ein Schlagwort, wird hier auf Kosten der Umwelt etwas gefördert, was anderen Leid bringt. Es gibt Zeit nochmals genau zu anaylsieren und schnell zu schauen was man tun kann um Zukünftig solche Überschwemmungen zu vermeiden und dieses mit kurzfristigen Maßnahmen zu unterstützen, auch wenn dieses bedeuten sollte das es weniger Maisfelder wieder gibt.
    Man kann nur hoffen, dass die Versicherungen die hier enorme Summen bezahlen müssen, nach einem Schaden kommt nicht vom Sonderkündigungsrecht gebraucht machen umso Zukünfitg um weitere Zahlungen herumzukommen.

    Danken wir den fleißigen Helfern , die Tag und Nacht den Menschen in den betroffenen Gebieten nicht im Regen stehen lassen und hoffen das Bund und Länder dieses auch ohne Kompetenzstreit tun werden.

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