Trier-Ehrang: Aufgepasst vor Bettlern an der Haustüre!

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TRIER. Immer wieder tauchen ganze Gruppen vermeintlicher Bettler in der Region auf, schauen sich in Wohngebieten um oder klingeln an Haustüren. Dabei kann es sich auch um das Ausbaldowern geeigneter Einbruchsobjekte handeln. Die Polizei gibt Tipps zum richtigen Verhalten der Haus- oder Wohnungseigentümer.

Das Bild ist immer das Gleiche. Meist osteuropäische Männer und Frauen, manchmal auch mit Kinderwagen, gehen durch die Wohngebiete, schauen sich interessiert um und klingeln an verschiedenen Haustüren oder sprechen Anwohner auf der Straße an. Sie halten einen Bettelzettel hin oder bitten um Geld oder etwas zu essen und gehen dann eilig weiter. Kommt das den Anwohnern merkwürdig vor und rufen sie die Polizei, folgt eine Überprüfung der Personen. In den genannten Fällen waren einige der Überprüften polizeilich bekannt – zum Teil wegen verschiedener Eigentumsdelikte.

Betteln ist in Deutschland grundsätzlich nicht verboten. Allerdings ist aggressives Betteln untersagt. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn ein Fuß in die Tür gestellt wird oder sich die Person trotz ablehnender Haltung des Hausbewohners nicht entfernt oder beleidigend wird. In den aktuellen Fällen im Bereich der Polizeiinspektionen Saarburg und Hermeskeil hat die Polizei bisher kein strafrechtlich relevantes Verhalten festgestellt.

Die Polizei bittet alle, die auf ähnliche Weise um Spenden ersucht werden, um eine erhöhte Aufmerksamkeit. Denn es kommt auch vor, dass das Klingeln an der Haustür und das Betteln für Trickdiebstähle oder zum Ausbaldowern günstiger Einbruchsgelegenheiten genutzt wird. Verallgemeinern sollte man dies jedoch nicht, denn nicht alle Menschen führen Böses im Schilde, wenn sie an der Haustür um Spenden bitten.

Dennoch rät die Polizei zur Vorsicht.

– Halten sie die Hauseingangstüren stets geschlossen und prüfen sie wer ins Haus will bevor sie öffnen.
– Achten sie auf fremde Personen auf dem Grundstück oder in der Nachbarschaft.
– Wenn ihnen verdächtige Personen auffallen, rufen sie sofort die Polizei.
– Treffen sie keinesfalls selbst Maßnahmen, um die Personen aufzuhalten.
– Notieren sie sich die Kennzeichen mitgeführter Autos und merken sie sich Personenbeschreibungen.

4 KOMMENTARE

  1. Stadtteil Trier-Ehrang ist es in letzter zeit , unangenehm durch die Straßen zu gehn ,weil Hundebesitzer ihre Hunde überall und verstreut Hundekot herumliegen lassen ,auch auf kinderspielplätze , hemmungslos vor Haustüren. Die schlimmsten Ecken sind ,zur Stadtmauer,Schiffen-Äcken ,Niederstr.es nimmt überhand vom ,Ordnungsamt Trier ,werden keine rechtliche Schritte eingeleitet ,es stinkt momentan überall in denen Straßen und Seitenstraßen ,und gewisse Hundebesitzer haben mittlerweile 2 Hunde aber nur ein Hunde ist Angemeldet ,es müsste schärfer kontrolliert werden.

    • Bin schon mehrfach in einem vor meiner Haustür liegenden Haufen getreten. Die Hemmungslosen gehen früh morgens oder abends, um nicht entdeckt zu werden. Es wäre mal gut, wenn Einer erwischt würde, damit sich die Anderen ein Beispiel nehmen.

  2. Im Stadtteil Trier-Süd sammeln alle ganz vorbildlich den Hundekot auf. Allen voran ich, obwohl die Hunde-Kot-Beutel-Spender immer leer sind und ich mir zusätzlich zu den Steuern auch noch Kacktüten kaufen muss. Aber die ganzen Katzen kacken überall hin und niemand macht es weg. Trier Süd ist voller Katzenkacke, auch auf Kinderspielplätzen, hemmungslos vor Haustüren. Wieso zahlen Katzenbesitzer eigentlich keine Steuern? Ausserdem provozieren die fiesen Tierchen immer meinen armen Hund mit ihrem bösen Blick. Die müssten mal schärfer kontrolliert werden.

  3. Hallo, ich bin zwar nicht betroffen da ich nicht in Trier wohne aber ich wollte nur mal sagen, das Katzen ihren kot verscharren und der böse Blick warum Katzen Ihren Hund so anschauen liegt auch vieleicht an Sie und Ihrem Hund selber. Wie man einem an schaut so schaut das gegenüber auch zurück. Wenn man schon Negativ rüber kommt. Ich habe eine Katze und ein Hund und die sind nicht böse. Schönes WE

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