IHK: Regionale Wirtschaft boomt weiter

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REGION TRIER. „Die regionale Wirtschaft befindet sich in blendender Verfassung. Der IHK-Konjunkturklimaindikator erreicht mit 137 Punkten – neun Punkte mehr als noch zu Jahresbeginn –, ein Spitzenniveau, das in den vergangenen 15 Jahren nur 2011 erreicht wurde“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jan Glockauer.

Aktuell berichten 63 Prozent der regionalen Unternehmen von guten, 33 Prozent von befriedigenden und nur vier Prozent von schlechten Geschäften. Die Hälfte aller Befragten hat in den vergangenen zwölf Monaten die Umsätze gesteigert, nur jeder zehnte verzeichnete Rückgänge. Laut IHK-Konjunkturumfrage, an der sich im Frühjahr 150 regionale Unternehmen mit 14.000 Beschäftigten beteiligt haben, ist die Stimmung in allen drei großen Branchen – also Industrie, Handel und Dienstleistungssektor – derzeit überdurchschnittlich gut.

Auch die Aussichten für die kommenden zwölf Monate sind von Optimismus geprägt. 25 Prozent der Betriebe erwarten bessere, 68 Prozent gleichbleibende und nur sieben Prozent schlechtere Geschäfte. Die Firmen wollen aktuell mehr investieren und dafür zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Knapp vier von zehn Unternehmen planen ihre Produktionskapazitäten zu erweitern. Hierfür werden Fachkräfte benötigt, doch stellt laut IHK für 70 Prozent der Befragten der Fachkräftemangel ein Hauptrisiko für ihre wirtschaftliche Entwicklung dar. Während auch die Arbeitskosten (43 Prozent) und die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (34 Prozent) als Risikofaktoren identifiziert werden, sind die Unternehmen mit ihren Finanzierungsmöglichkeiten weiterhin zufrieden und machen sich auch wenig Sorgen über den Auslandabsatz.

„Besonders hochtourig läuft der Konjunkturmotor im verarbeitenden Gewerbe und im Bausektor. Im Vorleistungsgüter-, Investitionsgüter- und Baubereich schätzen etwa 80 Prozent der Befragten ihre Geschäftslage als gut ein und auch die Kapazitätsauslastung hat einen absoluten Spitzenwert erreicht“, beschreibt IHK-Chefvolkswirt Dr. Matthias Schmitt die regionale Industriekonjunktur.

71 Prozent der Industriebetriebe sagen ihre Produktionsanlagen seien überdurchschnittlich hoch ausgelastet, nur zwei Prozent verzeichnen eine Unterauslastung. Die Auftragseingänge sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland und die Auftragsbestände haben in den vergangenen Monaten laut Schmitt noch einmal zugelegt. Auch die Exporterwartungen fallen, trotz der aktuellen handelspolitischen Unsicherheiten, expansiv aus: 22 Prozent der Industriefirmen erwarten steigende und nur zwei Prozent rückläufige Ausfuhren.

„Alle Daten, die wir in unserer aktuellen Konjunkturumfrage erhoben haben, sprechen für eine Fortsetzung des kräftigen Aufschwungs in der Region und derzeit deutet nichts auf eine „Wachstumsdelle“ hin. Das hat uns positiv überrascht, weil sich wichtige Konjunkturzahlen für Deutschland seit Jahresbeginn verschlechtert haben“, sagt Matthias Schmitt.

Weitere Informationen: IHK Trier, Dr. Matthias Schmitt, Telefon (06 51) 97 77-9 01, E-Mail: schmitt@trier.ihk.de

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