Marx wird Grillmeister

1
Roland Grundheber (von links), Patrick Böttel und Manfred Schmitt präsentieren Marx-Wurst und MArx-Steak

TRIER-SAARBURG.Zum 200. Geburtstag von Karl Marx bietet die Fleischer-Innung Trier-Saarburg eine eigens kreierte Wurst nebst Grillsteak an.

Was bei Familie Marx auf dem Speiseplan stand oder gar, was Karls Leibspeise war – überliefert ist das kaum. Nur ein paar Hinweise auf seine Vorliebe für Moselwein finden sich. Also hat Fleischermeister Patrick Böttel bei seiner neuesten Schöpfung weitgehend auf eigene Kreativität gesetzt: Die „Marx-Wurst“ würde aber sicher auch ihrem Namensgeber schmecken, ist Böttel vom Ergebnis überzeugt.

Aus Anlasse des 200. Geburtstags von Karl Marx hat der Lehrlingswart der Fleischerinnung Trier-Saarburg seine neue Würzmischung zusammengestellt, mit der nun alle Innungsbetriebe ihre eigene „Marx-Wurst“ für die Kunden produzieren können.

Was genau drin ist, bleibt Handwerksgeheimnis. Nur einige Grundzutaten gibt Böttel preis: „Schwarzer Pfeffer, Paprika, Thymian – alles natürliche Gewürze. Auf künstliche Aromen verzichten wir.“ Beim Fleisch für die Wurst wird überwiegend Rind verwendet.

In Zusammenarbeit mit Innungsobermeister Manfred Schmitt entstand außerdem noch eine Würzung für ein „Marx-Grillsteak“. „Als wir erfahren haben, dass Marx‘ Haushälterin aus St. Wendel stammte, war klar, wir brauchen auch ein für die Region typisches Schwenksteak“, meint Schmitt. Eine besondere Note erhalte das Nackensteak durch den Riesling-Wein in der Würzung – eine Anspielung auf Marx’s Weinvorlieben.

Die passende Aufmerksamkeit sollen die neue Wurst und das Steak durch ein Plakat erhalten, das vom Karikaturisten Roland Grundheber gestaltet wurde. „Die Porta wird zum Grill und Marx brutzelt das Steak gleich obendrauf “, erläutert der Künstler seinen humorigen Beitrag zum Thema. Da Grundhebers Atelier und die Metzgerei Werner Schmitt Nachbarn in der Ehranger Straße in Trier sind, ergab sich die Zusammenarbeit auf dem ganz kurzen Weg. „Die Plakate stellen wir in verschiedenen Größen unter anderem den teilnehmenden Fachgeschäften für Werbung zur Verfügung. Dann sieht der Kunde gleich, wo es Marx-Wurst oder Marx-Steak zu kaufen gibt.“, sagt Innungsobermeister Manfred Schmitt.

1 KOMMENTAR

  1. Es wäre zu wünschen, wenn der ganze MARX-WAHNSINN ein Ende hätte !
    Jeder hat irgend etwas MARXSICHTIGES zu Kamelen !

    Restaurants empfehlen bestimmt : Heute Strammer Marx .

    Nachbar

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.