Jahresbilanz: Hauptzollamt nimmt eine Milliarde an Steuern ein

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Bildquelle: dpa-Archiv

KOBLENZ. Steuereinnahmen von einer Milliarde Euro und dazu 1,4 Millionen kontrollierte Ein- und Ausfuhren: Das Hauptzollamt Koblenz hat seinen Jahresbericht 2017 vorgelegt.

Regierungsdirektor René Borm zeigte sich am Dienstag zufrieden mit dem Ergebnis. Die Einnahmen bewegen sich nach Aussage des Hauptzollamts auf konstantem Niveau. Mit insgesamt etwa 760 Millionen Euro stelle die Einfuhrumsatzsteuer den größten Teil. In den fünf Zollämtern des Bezirks seien mehr als 360 Sendungen festgehalten worden, weil die eingeführten Waren nicht den Sicherheitsbestimmungen entsprachen, teilte das Hauptzollamt in Koblenz mit. Bei 242 von ihnen handelte es sich um Sendungen mit illegal eingeführten Arzneimitteln. Insgesamt seien 46 000 Postsendungen abgefertigt worden, dies entspreche ebenfalls dem Niveau des Vorjahres.

Im Bereich der Vollstreckung, bei denen es beispielsweise um Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung geht, sind 2017 mehr als 64 Millionen Euro eingetrieben worden, wie das Hauptzollamt mitteilte. Insgesamt sind zudem mehr als 267 Kilogramm Rauschgift sichergestellt worden, den größten Anteil stellte dabei mit etwa 229 Kilogramm Marihuana. Bei der Bekämpfung von Schwarzarbeit deckte das Hauptzollamt nach eigenen Angaben eine Schadenssumme von 51,7 Millionen Euro auf, mehr als 4300 Strafverfahren seien dazu eingeleitet worden.

Das Hauptzollamt Koblenz ist als örtliche Behörde der Generalzolldirektion zuständig für die mittleren und nördlichen Landesteile. Sein Bezirk erstreckt sich über 16 Landkreise und drei kreisfreie Städte.

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