Tödliche Ausfahrten im Hunsrück: Zwei Motorradfahrer sterben

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Symbolbild

Bildquelle: dpa

HUNSRÜCK. Ein Biker kam am Samstag bei Herrstein (Landkreis Birkenfeld) ums Leben. Er war den Angaben der Polizei zufolge mit einer Gruppe aus den Niederlanden in Richtung Idar-Oberstein unterwegs. Zwei der vier Fahrer seien in einer Kurve auf der Landstraße 160 gestürzt. Der Mann erlag seinen Verletzungen an der Unfallstelle. Der andere gestürzte Biker wurde in ein Krankenhaus gebracht und operiert. Er sei auf dem Weg der Besserung, teilte die Polizei am Sonntag mit. Den genauen Unfallhergang soll ein Gutachter ermitteln.

Der zweite tödliche Unfall passierte nur 30 Kilometer entfernt nahe Baumholder (Landkreis Birkenfeld). Dort stürzte ein 50 Jahre alter Motorradfahrer am Samstag drei Meter tief einen Abhang hinunter. Der Mann erlitt tödliche Verletzungen. Er sei in einer Linkskurve zwischen Baumholder und Niederalben nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, teilte die Polizei mit. Die etwa zwölf Kilometer lange Landstraßen zwischen den beiden Orten führt wie die L160 ebenfalls durch den Hunsrück und ist bei Motorradfahrern beliebt. «Sie bietet alles, was Biker mögen», sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Ermittler vermuten einen Fahrfehler als Unfallursache.

In Fockenberg-Limbach (Landkreis Kaiserslautern) wurde ein 60 Jahre alter Motorradfahrer schwer verletzt, als seine Maschine in einen Acker rutschte. Der Mann verlor vermutlich beim Bremsen die Kontrolle über seine Maschine, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Unfall ereignete sich auf der Kreisstraße 6 zwischen Fockenberg-Limbach und Reuschbach. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann ins Krankenhaus. Er zog sich Knochenbrüche zu.

(dpa/lrs. – News)

1 KOMMENTAR

  1. Wer nicht fahren kann, soll’s lassen oder langsam tun. Da ich beide Strecken kenne, empfehle ich allen, die das nicht tun, langsam zu fahren.

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