PKW nach Unfall auf Bahnstrecke zurückgelassen

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Bildquelle: Patrick Seeger / dpa-Archiv

SAARBURG. Am frühen Morgen des heutigen 13.05.2018 wurde gegen 6.00 Uhr durch einen Zugführer, der die Bahnstrecke Trier-Saarbrücken befuhr, ein bei Saarburg auf dem Gegengleis der zweigleisigen Strecke liegender, offenbar verunfallter PKW gemeldet.

Durch Beamte der Polizeiinspektion Saarburg sowie der Bundespolizeiinspektion Trier wurde ein verlassener PKW aufgefunden, der nach einem Unfall offenbar circa. 6 Meter auf das Gleisbett hinab gestürzt war. Der Fahrzeugführer war auch nach umfangreichen Suchmaßnahmen der Feuerwehren aus Saarburg, Beurig, Serrig und Schillingen, u.a. auch mit Suchhunden, nicht vor Ort aufzufinden. Den ersten Ermittlungen zufolge lag der Unfall zum Zeitpunkt der Entdeckung des Fahrzeuges bereits mehrere Stunden zurück.

Es dürfte lediglich glücklichen Umständen zu verdanken sein, dass es durch den auf den Gleisen liegenden PKW zu keinem Unglücksfall im Bahnverkehr kam. Die Polizeiinspektion Saarburg hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Zur Bergung des Unfallfahrzeuges musste ein Mobilkran eingesetzt werden. Während des mehrstündigen Einsatzes musste die Bahnstrecke Trier-Saarbrücken zeitweise gesperrt werden wodurch es zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr kam.

Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren aus Saarburg, Beurig, Serrig und Schillingen mit insgesamt 60 Einsatzkräften, der Rettungsdienst, das DRK Saarburg, und sowie Suchhunde aus Luxemburg.

Zeugenaufruf:

Etwaige Unfallzeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Saarburg unter der Telefonnummer 06581/91550 in Verbindung zu setzten.

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