Einsamer Koffer in Regionalbahn: Fahrgäste müssen aussteigen

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Symbolbild "Polizeiabsperrung"

Bildquelle: Polizei rlp

ST. WENDEL. Wegen eines besitzerlosen Koffers hat die Bundespolizei am Montag im Bahnhof der saarländischen Kreisstadt St. Wendel eine Regionalbahn evakuiert und einen Sprengstoffspürhund eingesetzt.

Der Hund erschnupperte nichts Gefährliches, stattdessen befanden sich Kleidung und Souvenirs in dem Hartschalenkoffer, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Der Koffer war am Vormittag aufgefallen. Weil sich trotz mehrfacher Nachfragen kein Besitzer ausfindig machen ließ, mussten alle Fahrgäste den Zug verlassen.

Eine Hundeführerin ging mit ihrem tierischen Begleiter in die Bahn. Als der Spürhund kein typisches Verhalten zeigte, sich also nicht ruhig vor den Koffer legte, öffnete sein Frauchen das Gepäckstück. Der Besitzer konnte laut Bundespolizei noch nicht ermittelt werden. Die Regionalbahn war unterwegs von Saarbrücken nach Nohfelden-Türkismühle.

3 KOMMENTARE

  1. Beim nächsten Koffer der herumsteht meldet sich bestimmt ein Eric, den ihn dann zum Fundbüro bringt 🙂

    Sollte er in die Luft fliegen, werden wir Dich und deinen „Mut“ nicht vergessen und lernen daraus.

    ES IST GANZ WICHTIG, DIE POLIZEI ZU VERSTÄNDIGEN BEI VERDÄCHTIGEN GEPÄCKSTÜCKEN und wir sollten uns immer an die Unglücke erinnern die geschehen sind.

    Guido E.

    • In Fundbüros stehen 1000 vergessene Koffer, aber bisher ist kein einziges Fundbüro in die Luft geflogen. Keine Panik! An welche Unglücke soll ich mich denn konkret in Deutschland erinnern?

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