Heimsieg! – Eintracht schlägt Aufsteiger Engers mit 2:1

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Das Logo vom SV Eintracht Trier 05 e.V. vor dem Hintergrund eines Sportplatzes.
SV Eintracht Trier 05 e.V.

TRIER. Eintracht Trier hat den positiven Trend der vergangenen Wochen fortgesetzt: Gegen Aufsteiger FV Engers 07 siegte der SVE am Ende verdient mit 2:1.

Alexander Biedermann und Jan Brandscheid sorgten zunächst für die frühe Führung, ehe die Moselstädter wegen ihrer schwachen Chancenauswertung am Schluss trotz deutlicher Feldüberlegenheit sogar noch einmal zittern mussten. Weil die drei Punkte aber im Moselstadion bleiben, schielt Eintracht Trier vor den letzten drei Partien wieder auf Rang drei.

Mit einer Veränderung in der Startelf ging Eintracht Trier in die Mission Heimsieg gegen Aufsteiger FV Engers 07. Dominik Kinscher begann anstelle von Godmer Mabouba, der zunächst auf der Bank Platz nehmen musste. Der offensivere Kinscher sollte für spielerische Akzente sorgen – eine Maßnahme, die sich insbesondere in der Anfangsphase der Partie klar bemerkbar machte. Die Eintracht agierte aufmerksam und spielfreudig, während die Gäste aus Engers mental noch in der Kabine waren. Die logische Folge: In der siebten Minute erzielte Alexander Biedermann die frühe Führung für die Blau-Schwarz-Weißen. Kevin Heinz hatte den Angreifer nach einer schönen Einzelleistung zuvor mustergültig im Sechzehner bedient (7.).

Es dauerte knapp 20 Minuten, ehe die Gäste aus Neuwied erstmals vor dem Eintracht-Tor auftauchten. Dann wurde es allerdings gleich gefährlich. Nach einem guten Zuspiel steuerte Björn Kremer allein auf SVE-Keeper Hanni München zu, der im Eins gegen Eins aber lange stehen blieb und den Abschluss von Kremer bravourös parieren konnte (19.). Auf der anderen Seite lief es nur Sekunden später aus Sicht der Hausherren deutlich besser. Ein Missverständnis zwischen Engers-Schlussmann Pütz und seiner Hintermannschaft nutzte Jan Brandscheid zum 2:0 (19.). Weil Björn Kremer, der in der Szene zuvor noch an München gescheitert war, das Leder in der 32. Minute per Kopf nach einer Ecke dann doch noch im Tor unterbrachte, ging es mit der knappen Führung in die Kabinen.

Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff hatte Alex Biedermann nach einem schönen Antritt das dritte Tor für seine Mannschaft auf dem Fuß, sein Abschluss mit links verfehlte das Gehäuse des FVE jedoch knapp (51.). Die Szene sollte bezeichnend werden für das Spiel von Eintracht Trier im zweiten Durchgang. Trotz bester Möglichkeiten verpasste die Heimelf im Moselstadion die Entscheidung. Als Leoluca Diefenbach nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung nach grobem Foulspiel des Feldes verwiesen wurde (82.), musste nochmal gezittert werden. Hervé Loulouga verpasste per Kopf allerdings den späten Ausgleich (88.). So hat sich die ausbaufähige Chancenauswertung am Ende nicht gerecht und der SVE behält die drei Punkte in der ältesten Stadt Deutschlands.

„Ich glaube die 25 Minuten am Ende hätten wir uns sparen können, wenn wir einfach früher den Deckel drauf gemacht hätten. Trotzdem glaube ich, dass wir der verdiente Sieger sind. Aus dem Spiel heraus haben wir eigentlich nichts zugelassen“, fasste Cheftrainer Daniel Paulus seine Gefühle nach Spielende zusammen. Gleichzeitig gab er die Richtung für die kommenden Wochen vor: „Wir wollen Kaiserslautern nochmal ärgern und in jedem Fall die 70-Punkte-Marke knacken.“

Dazu braucht es am kommenden Samstag einen Sieg beim SV Morlautern. Anstoß ist um 15:30 Uhr.

Statistik:
Tore: 1:0 Biedermann (7.), 2:0 Brandscheid (19.), 2:1 Kremer (32.)
Eintracht Trier: München – Bouzid, Maurer, Cinar, Heinz – Fischer, Kinscher (66. Mabouba) – Brandscheid (84. Jakob), Garnier (76. Diefenbach), Kahyaoglu – Biedermann

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