Nicht von hier: RLP-Wolf war nur auf „Durchreise“

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Bildquelle: Alexander Heinl '/ dpa-Archiv

NEUWIED.Der Wolf, der Anfang April ein Rothirschkalb bei Bad Hönningen im Kreis Neuwied gerissen hat, stammt aus einem Rudel aus der Lüneburger Heide bei Schneverdingen in Niedersachsen.

Einer Untersuchung des Senckenberg-Instituts für Wildtiergenetik zufolge sei es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein junger Rüde gewesen, teilte das Umweltministerium in Mainz am Freitag mit. Wölfe könnten pro Nacht bis zu 80 Kilometer zurücklegen. Es sei daher durchaus möglich, dass ein einzelnes Tier Rheinland-Pfalz durchstreife, ohne sich hier niederzulassen.

Insgesamt waren in Rheinland-Pfalz seit vergangenem November drei Wölfe nachgewiesen worden. Ein weibliches Tier hatte Mitte März nahe Leutesdorf (Kreis Neuwied) Damwild gerissen. Neben diesen beiden DNA-Nachweisen hatte es noch einen Wolf gegeben, von dem im November 2017 während einer Drückjagd bei Rheinbrohl/Leutesdorf (Kreis Neuwied) ein Foto gemacht worden sein soll. Das Bild hatte die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft (FAWF) in Trippstadt Ende Januar erreicht.

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