Saarland weitet Videoüberwachung an Bahnhöfen aus

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Zwei Videokameras an einer Hauswand.

Bildquelle: Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

SAARLAND. Im Saarland wird die Videoüberwachung an Bahnhöfen ausgebaut. Innenminister Klaus Bouillon (CDU) nahm am Mittwoch eine neue Anlage mit Datenaufzeichnung in Dillingen in Betrieb, drei weitere befinden sich an den Stationen St. Wendel, Saarbrücken-Burbach und Friedrichstal. Sie gehören zu einem von Bund und Bahn gemeinsam aufgelegten Programm.

Oberstes Ziel der Behörden sei es, die Sicherheit zu gewährleisten, sagte Bouillon. «Dazu gehört auch, dass die subjektive Sicherheit erhöht werden muss. Angsträume und Meidungsverhalten müssen wir zu minimieren versuchen.» Bahnhöfe seien gut besucht und deshalb geeignete Ort, um mit Hilfe von Videoüberwachung das Sicherheitsempfinden der Menschen zu stärken.

Wie der Präsident der Bundespolizeidirektion Koblenz, Joachim Moritz, sagt, habe die Videotechnik an Bahnhöfen in vielen Hundert Fällen zu Fahndungserfolgen bei Gewalt-, Vandalismus- und Eigentumsdelikten sowie Taschendiebstählen beigetragen. Allein die Bundespolizei habe Zugriff auf die vorübergehend gespeicherten Videobilder.

(dpa/lrs. – News)

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