Weinkönigin spricht Chinesisch: “Sie mischen Wein mit Cola oder Eistee – Eigentlich mit allem“

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Bärbel Ellwanger, amtierende Weinkönigin von Trier, lehnt vor der Porta Nigra an einem antiken Stein.

Bildquelle: Foto: Harald Tittel/Archiv

TRIER. Bei den Feiern rund um den 200. Geburtstag von Karl Marx hat die Trierer Weinkönigin chinesische Besucher besonders im Blick: «Ich möchte den Chinesen, die nach Trier kommen, unseren Wein schmackhaft machen», sagt Bärbel Ellwanger (24). Ihr Vorteil: Sie kann deren Sprache: Die Triererin hat Sinologie studiert und je ein Jahr in der Volksrepublik China und in Taiwan gelebt. Und das Wein-Fachvokabular – von trocken bis edelsüß – habe sie sich inzwischen angeeignet.

Beim Weintrinken machten Chinesen manchmal «noch kuriose Dinge», sagt Ellwanger. «Sie mischen Wein mit Cola oder Eistee. Eigentlich mit allem, vor allem Softdrinks.» Das sei süßer für sie. Manche machten auch Gurkenscheiben in den Wein. Die jüngeren Chinesen interessierten sich sehr für Wein: «Es gibt in Städten wie Shanghai auch Weinbars». Allerdings könnten Chinesen noch nicht so intensiv Aromen herausschmecken. «Das dauert noch ein bisschen», sagt Ellwanger. «Die meisten Chinesen mögen edelsüße, hochwertige Weine.»

Am 5. Mai jährt sich der Geburtstag des in Trier geborenen Philosophen Karl Marx zum 200. Mal. «Ich denke schon, dass in diesem Jahr mehr chinesische Touristen kommen», sagte sie. Wie viel mehr – das wisse man

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