Trier setzt Zeichen gegen Antisemitismus

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OB Wolfram Leibe (Mitte) mit Reznit Arkadij (l.) und Leonid Barkan von der jüdischen Gemeinde bei dem Fototermin in seinem Büro im Rathaus.

Bildquelle: Presseamt Trier

TRIER. Nachdem in Berlin ein junger Israeli mit einer Kippa von einem Arabisch schreienden Mann mit einem Gürtel geschlagen wurde, rief die dortige jüdische Gemeinde zu Solidaritätskundgebungen auf. Allein an einer Demonstration beteiligten sich mehr als 2500 Personen.

Mehrere Städte, darunter Trier, unterstützten ebenfalls die Aktion, um ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Oberbürgermeister Wolfram Leibe empfing Reznit Arkadij und Leonid Barkan als Vertreter der jüdischen Gemeinde, um mit dem Tragen der Kopfbedeckung ein Zeichen zu setzen. Die Kippa ist für Männer zum Beispiel beim Besuch jüdischer Gottesdienste vorgeschrieben.

6 KOMMENTARE

  1. Hoffentlich dann auch das Birett des sprichwörtlichen feisten Pfäffleins.

    Aber abgesehen davon ist die jüdische Kultur (nicht unbedingt die jüdische Religion, denn die ist Privatsache wie alle Religionen) unverrückbarer Bestandteil der deutschen Kultur, schon die Sprache der osteuropäischen Juden, das Jiddische, ist ein deutscher Dialekt und zahlreiche bedeutende deutsche bzw. deutschsprachige Schriftsteller und Künstler sind jüdischer Herkunft (Lion Feuchtwanger, Joseph Roth, Stephan Zweig, Hans Rosenthal, Elisa Gabbai, Daliah Lavi u.v.a.) Hingegen trägt die unkontrollierte illegale Masseneinwanderung von Menschen aus Ländern, die unsere Werte ablehnen, nicht unbedingt Positives zu unserer Gesellschaft bei, denn Wanderungsbewegungen aus wirtschaftlichen Gründen laufen nun mal vom gescheiterten Land zum reichen Land, auch wenn manche das nicht kapieren.

    Ach so, die Dreyer ich vergass, die hat für sowas keine Zeit, die muss nach Kandel und Menschen, die sich Sorgen um die Zukunft machen pauschal als Nazis diskreditieren.

    • Das Landgericht Mainz hat vor einiger Zeit sozusagen ganz offiziell und richterlich bestätigt, dass es – sinngemäss – in der AfD auch bedeutende antisemitische Strömungen gibt. Man erinnere sich an einen Herrn Gedeon aus BW, der das Judentum als inneren Feind des christliche Abendlandes bezeichnete, oder bestimmte AfD-Politiker aus dem Osten, die das 3. Reich in ihrer Bedeutung im Geschichtsunterricht zurückstufen wollen, von „Bernd“ Hoeckes Verirrungen und Verwirrungen ganz zu schweigen…

      Leute, die in dieser Tradition stehen, oder mindestens dieser Partei nahe stehen, glauben, beurteilen zu können, wie sich die Aufnahme von Flüchtlingen für unsere Gesellschaft auswirken wird?

      Wer’s glaubt wird selig, oder wählt AfD oder NPD…

      • Mich wundert es nicht, dass die AFD zurzeit am meisten Stimmen bei der sPd abgrast.
        Denn wenn man pro Merkels gescheiterter Flüchtlingspolitik ist sowie pro Marktgesellschaft — dann wieder spricht das den Arbeitern und Angestellten (Wähler-Klientel der Sozialdemokraten), weil die letztendlich für die Kosten auch z.B. durch diverse Verteilungskämpfe (günstiger Wohnraum, Lohndumping etc.) sowie hohe Steuern aufkommen. Ich glaube nicht das viele Menschen die AFD wegen Höcke oder Gedeon wählen, sondern weil die Bundesregierung mit Merkel sowie Steinmeier ihr Staatsversagen nicht einsieht und dem entsprechend handelt.

        Übrigens ich sehe auch große Gefahren und Risiken durch Migration aus muslimischen Ländern, genauso wie Professor Lewis von der Princeton University der schon lange vor Merkels katastrophaler Flüchtlingsentscheidung diverse Aufsätze diesbezüglich veröffentlichte.

        https://www.welt.de/politik/article815914/Die-dritte-Angriffswelle-auf-Europa-rollt.html

        Liebe Frauke, bin ich jetzt für sie auch ein böser Nazi?

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