100 kg Gammelfleisch entdeckt: Polizei zieht Kleinbus aus dem Verkehr

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HEILIGENROTH/KOBLENZ. Rund 100 Kilogramm vergammeltes Fleisch hat die Polizei in einem Kleinbus mit mehreren Fahrgästen entdeckt. Es lag auf einer blutverschmierten Plane und war bereits von Maden befallen, wie die Behörde am Montag in Koblenz mitteilte.

Das Ekelfleisch wurde sichergestellt, dem Bus die Weiterfahrt verboten. Bei der Verkehrskontrolle auf der Autobahn 3 bei Heiligenroth stellten die Beamten am Samstag zudem fest, dass der Fahrer bereits 23 Stunden ohne Pause hinter dem Steuer saß. Außerdem waren die Bremsen des Fahrzeugs kaputt und es fehlte der vorgeschriebene Fahrtenschreiber.

Die Weiterfahrt wurde unverzüglich untersagt und es wurden Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt über 2.800,- EUR angeordnet. Da sich sowohl der Fahrer, als auch die Firmeninhaber gänzlich uneinsichtig zeigten, erfolgte zur Durchsetzung der Maßnahme eine Sicherstellung der Fahrzeugkennzeichen und Zulassungsbescheinigungen.

Die Firma regelte schließlich eigenständig die Weiterbeförderung der Fahrgäste. Eine Weiterfahrt mit dem Gespann wurde erst nach einer entsprechenden Ruhezeit des Fahrers und nach Reparatur der festgestellten technischen Mängel wieder gestattet.

1 KOMMENTAR

  1. Es ist schade, dass man den Namen der Firma nicht erfährt- eigentlich müsste man den Schutz der Bevölkerung und die Abschreckung höher werten als den Ruf der Firma.

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