Augen auf – Der Mega-Sternschnuppenstrom kommt!

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Ein Sternenhimmel mit Sternschnuppen als Symbolbild
Symbolbild

REGION TRIER. Sternengucker, Hobby-Astronomen und natürlich alle Romantiker aufgepasst: In den nächsten Nächten lohnt sich wieder jeder einzelne und noch so klitzekleine Blick in den Himmel. Denn jetzt ist nachts der Sternschnuppenstrom der Lyriden zu sehen.

Der Nachthimmel über der Region soll in den nächsten Tagen klar bleiben! Das sind beste Voraussetzungen, um ein eine besondere Himmels-Show zu beobachten: Der Sternschnuppen-Strom der Lyriden zieht am Nachthimmel über der Region vorbei.

Besonders eine Nacht in den nächsten Tagen ist für die Beobachtung vielversprechend: In der Nacht vom 22. (Sonntag) auf den 23. (Montag) April wird das Maximum des Sternschnuppenstroms über der Region erwartet. Dann sollen bis zu 20 Meteore pro Stunde aufflammen.

„Manchmal sind besonders helle Sternschnuppen dabei“ sagt Dominik Elsässer, der Sprecher der Vereinigung der Sternfreunde (VdS). Auch die Nacht zum Sonntag dem 22. April ist für Sternschnuppen-Fans ebenfalls sehr vielversprechend.

Ein echtes Spektakel am Nachthimmel für den es sich lohnt, „gaaaanz lang“ aufzubleiben und vielleicht im Freien (natürlich kuschelig in einer Decke eingehüllt) das einmalige Schauspiel zu beobachten. Die besten Chancen auf ein tolles Spektakel habt ihr auf einer freien Gelände-Fläche, zum Beispiel im Garten, einer Lichtung oder einer Anhöhe, mit sehr wenig Umgebungslicht.

Ab etwa 3 Uhr ist der Sternschnuppen-Schauer am Himmel zu sehen – klare Sternennacht mit freier Sicht natürlich vorausgesetzt. Und hier stehen die Aussichten endlich mal gut! Beim Spektakel sind vielleicht auch sehr helle Objekte, Feuerkugeln oder Boliden genannt, zu sehen sein – ein unvergesslicher Anblick.

Das Maximum erreicht das Himmelsphänomen nach Untergang des Mondes bis zur Morgendämmerung. Lange Aufbleiben, oder aber einfach auch den Wecker auf kurz vor 3 Uhr stellen, lohnt sich also.

Sternschnuppen entstehen, wenn Bruchstücke eines Kometen absplittern und beim Eintritt in die Erdatmosphäre mit einem gleißenden Lichtschweif verglühen.

Bei den Lyriden handelt es sich um schnelle Sternschnuppen, die mit Geschwindigkeiten um 50 Kilometer pro Sekunde – das sind 180.000 Kilometer pro Stunde – in die Erdatmosphäre eindringen und verglühen. Eine Reise von der Erde zum Mond würde bei dieser Geschwindigkeit nur zwei Stunden dauern.


Und nicht vergessen: Wünscht euch was – aber keinem verraten, sonst erfüllt es sich nicht!

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