Im Pfälzerwald zieht ein weiterer Luchs ein

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Bildquelle: Andreas Arnold / dpa-Archiv

WALDLEININGEN/KAISERSLAUTERN. Die Liste der Luchse im Pfälzerwald wird an diesem Mittwoch um einen Namen länger. Dann wird im Rahmen des laufenden Wiederansiedelungsprojektes ein weiteres «Pinselohr» freigelassen, wie die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz am Dienstag mitteilte.

Der Käfig öffnet sich für die Katze in der Nähe von Waldleiningen (Kreis Kaiserslautern). Es ist der elfte Luchs, der im Rahmen des Projektes im Pfälzerwald ausgewildert wird. Nummer zehn war Mitte März ausgesetzt worden.

Insgesamt hatten 20 Pinselohren im Pfälzerwald Fuß fassen sollen, Nummer neun hatte jedoch wegen einer Verletzung eingeschläfert werden müssen. In den vergangenen beiden Jahrhunderten galt die größte Katze Europas in der Region als ausgestorben. Die neuen Tiere stammen aus der Slowakei und der Schweiz.

An dem Projekt sind neben dem Land Rheinland-Pfalz mehrere Naturschutzorganisationen und andere Förderer beteiligt. Das Volumen beträgt 2,75 Millionen Euro, die Hälfte davon wird vom EU-Umweltprogramm Life übernommen.

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