Zehntausende zu Heilig-Rock-Tagen in Trier erwartet

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Die Besucher der Eucharistiefeier.

Bildquelle: Foto: Oliver Dietze/Archiv

TRIER. Rund um die Reliquie des Heiligen Rocks beginnt heute in Trier das Bistumsfest. Zehntausende Besucher werden bis zum 22. April in der Domstadt zu dem Treffen erwartet, bei dem der Heilige Rock als angebliches Gewand Christi gefeiert wird. Auf dem Programm stehen tägliche Gottesdienste, Begegnungen, Musik und Kunst. An mehreren Tagen gibt es Extra-Angebote etwa für Kindergartenkinder oder Ehejubilare.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Heilig-Rock-Tage steht das Thema Arbeit und dabei vor allem die Frage: «Was macht Arbeit lebenswert?» Anlass ist der 200. Geburtstag des Trierer Philosophen Karl Marx am 5. Mai – zu dessen Jubiläum das Bistum eine Ausstellung «LebensWert Arbeit» im Museum am Dom eröffnet. Im Denken von Marx hat Arbeit eine ganz zentrale Rolle gespielt.

Die Heilig-Rock-Tage werden seit 1997 gefeiert. Zwar ist dabei die Heilig-Rock-Kapelle im Trierer Dom geöffnet, zu sehen ist die Reliquie aber nicht. Sie liegt verschlossen in einem Holzschrein unter einem Glaszelt. Zuletzt war die Tunika 2012 bei einer Wallfahrt gezeigt worden. Das Bistum Trier zählt knapp 1,4 Millionen Katholiken in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

3 KOMMENTARE

  1. Natürlich parken die Besucher der „Karl-Marx-Stadt“ Trier ihre Autos wieder alle in TR-Ost, zu Ehren des eiligen Rocks! Karl Marx’s Aussage, dass Religion „Opium fürs Volk“ sei, ist denen wohl gleichgültig?

  2. Seit dem Ablasshandel im Mittelalter hat sich nicht viel geändert, als ob ein Stück Stoff ungewisser Herkunft heilig sein könnte. Aber das Hotel- und sonstige Gewerbe freut sich.

  3. Und das heilige Wasser aus Lourdes nicht vergessen, oder das Fläschchen mit Milch von der Jungfrau Maria, mit der das Christkind gestillt wurde. Ich wähle CDU.

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