Öffentlicher Dienst und Telekom: Warnstreiks begonnen

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Button mit der Aufschrift Streik und eine Trillerpfeife an Jacke.

Bildquelle: Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv

RLP. In Rheinland-Pfalz haben am Mittwochmorgen Warnstreiks im öffentlichen Dienst begonnen.

Im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) stehen Busse und Bahnen seit dem Beginn der Frühschicht still, wie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Mittwochmorgen mitteilte. Auch in öffentlichen Einrichtungen wie Kitas und Krankenhäusern werde gestreikt. «Das läuft gerade an», sagte ein Verdi-Sprecher am frühen Morgen. Für das Saarland wurden für den Donnerstag Warnstreiks im Öffentlichen Dienst angekündigt.

Die Gewerkschaft fordert im Tarifstreit für Beschäftigte von Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. In Rheinland-Pfalz geht es um rund 120 000 Tarifbeschäftigte von Kommunen. Verdi-Landesleiter Michael Blug sagte, die Beschäftigten hätten ein deutliches Plus im Geldbeutel verdient. Der Geschäftsführer des Kommunalen Arbeitgeberverbands Rheinland-Pfalz, Niklas Benrath, zeigte sich offen für konstruktive Verhandlungen. Die Warnstreiks sollen in beiden Bundesländern bis zum Freitag dauern.

Im Tarifstreit bei der Deutschen Telekom legten zudem am Donnerstag nach Verdi-Angaben 2550 Techniker und Service-Mitarbeiter an acht Standorten in Rheinland-Pfalz und dem Saarland ihre Arbeit nieder.

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