Warnstreiks bringen erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Dienst

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Button mit der Aufschrift Streik und eine Trillerpfeife an Jacke.

Bildquelle: Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv

RLP. Ob in Kitas, Krankenhäusern oder im Nahverkehr: Die Rheinland-Pfälzer müssen in dieser Woche wegen der Ausweitung der Warnstreiks mit deutlichen Einschränkungen im öffentlichen Dienst rechnen. Zwischen Mittwoch (11. April) und Freitag (13. April) seien an verschiedenen Tagen Warnstreiks in Kitas, öffentlichen Krankenhäusern, dem öffentlichen Nahverkehr und den Verwaltungen geplant, kündigte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Montag in Mainz an. Die Einschränkungen seien teils erheblich.

Am Mittwoch ist für Rheinland-Pfalz eine zentrale Kundgebung in Ludwigshafen vorgesehen, zu der Verdi rund 2000 Teilnehmer erwartet. Auch der Gewerkschaftsvorsitzende Frank Bsirske soll nach Ludwigshafen kommen. Am Donnerstag sind zentrale Kundgebungen in Koblenz und Kaiserslautern geplant, am Freitag ist eine größere Veranstaltung in Ingelheim vorgesehen.

Im März hatte es bereits Aktionen in mehreren Städten gegeben. Mit den neuen Warnstreiks will Verdi Druck vor der nächsten Verhandlungsrunde machen: Gewerkschaft und Arbeitgeber wollen am kommenden Sonntag und Montag in Potsdam weiter verhandeln. Die Gewerkschaft fordert im Tarifstreit für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat.

Verdi-Landesleiter Michael Blug kritisierte, die Arbeitgeber hätten bisher kein Angebot vorgelegt. In zentralen Punkten der Tarifverhandlung lägen beide Seiten derzeit fundamental auseinander. Er hofft auf Verständnis der Bürger für die Einschränkungen im öffentlichen Dienst.

An diesem Dienstag müssen sich Reisende wegen des Tarifstreits auch auf massive Einschränkungen im Luftverkehr einstellen. Verdi kündigte Warnstreiks für die Flughäfen in Frankfurt/Main, München, Köln und Bremen an.

(dpa/lrs. – News)

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