Mehr Messerstechereien in Rheinland-Pfalz

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RLP. Die Zahl der Messerstechereien in Rheinland-Pfalz hat zugenommen. Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr 146 Fälle. Das geht aus der Antwort des Innenministeriums in Mainz auf eine Anfrage aus der AfD-Landtagsfraktion hervor.

Im Jahr 2016 waren es 141 Fälle von Messerstecherei, im Jahr 2015 zählte die Polizei nur 111 Fälle. In den Zahlen sind auch die Versuche von Messerstechereien enthalten. Sie nahmen ebenfalls zu: Während die Beamten im vergangenen Jahr 48 Versuche zählten, waren es im Jahr zuvor 45 und im Jahr 2015 nur 29 Versuche.

In mehr als der Hälfte – 52 Prozent – der aufgezählten Fälle kannten sich Täter und Opfer: In drei von zehn Fällen ging es bei den Straftaten um Freundschaft, Bekanntschaft oder um flüchtige Bekanntschaft, in etwa einem Fünftel um Paar- oder Familienbeziehungen. Was die Ursachen oder Motive für die Übergriffe waren, hat die Polizei dabei nicht aufgelistet. Bei den Tatorten gibt es keine Häufung: Die Taten verteilten sich auf eine Vielzahl von Städten und Gemeinden in Rheinland-Pfalz. Medien hatten über die Zahlen zuvor berichtet.

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