Illegaler Müll an Straßen kostet im Jahr 1,5 Millionen

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Straßenwärter der Autobahnmeisterei säubern einen Mittelstreifen.

Bildquelle: Foto: Arne Dedert/Archiv

RLP. Illegaler Müll an Autobahnen und Straßen kostet Rheinland-Pfalz im Jahr rund 1,5 Millionen Euro. Für Personal, Fahrzeuge und Geräte der Autobahn- und Straßenmeistereien fallen Kosten in Höhe von etwa einer Million Euro an, für die Entsorgung durch Fremdunternehmen etwa 500 000 Euro, wie aus einer Antwort des Verkehrsministerium in Mainz auf eine parlamentarische Anfrage aus der SPD-Fraktion hervorgeht.

Wie viel Müll dabei weggeräumt werden muss, wird nach Angaben des Ministeriums nicht erfasst. 2013 kam eine Untersuchung allerdings zu dem Ergebnis, dass es in jenem Jahr 5500 Tonnen illegaler Müll waren. Für das Wegräumen waren die Mitarbeiter mehr als 24 000 Stunden im Einsatz. In den Jahren danach bis 2017 fielen mindestens genauso viele Stunden an.

In diesem Jahr sei die Zahl der Abfallbehälter und die Zahl der Leerungen erhöht worden, erklärte das Ministerium weiter. Diese Maßnahme soll genauso gegen das illegale Wegwerfen helfen wie neue Hinweisschilder, die darauf aufmerksam machen, dass Müll wegwerfen eine Straftat ist – also sogar das Gefängnis drohen kann. Zusätzlich überwachen die Autobahn- und Straßenmeistereien ihre Strecken regelmäßig, um die Hemmschwelle für das Abladen anzuheben.

1 KOMMENTAR

  1. Was nutzen Gesetze und Regeln, wenn sie nicht kontolliert und geahndet werden. In anderen Städten gibt es Kontrolleure, die die Verursacher in vielen Fällen bestrafen. Ist doch sicher auch hier in Trier möglich. Bestrafung/ dicke Geldstrafe kann nur die Antwort sein.

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