Nach brutaler Vergewaltigung im JVA Besuchsraum – Die grausigen Details der Anklage

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Bildquelle: dpa-Archiv

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Anklage gegen den Häftling erhoben, der am 2. November seine Ehefrau in der Justizvollzugsanstalt Diez tätlich angegriffen haben soll.

Mit der bereits zugestellten Anklage legt die Staatsanwaltschaft dem Angeschuldigten zur Last, er habe seine Ehefrau, die sich von ihm habe trennen wollen, anlässlich eines Besuchs in der Haftanstalt zunächst mit einer Porzellanscherbe bedroht, die er zuvor an einem Stück Plastik befestigt habe.

Sodann habe er Kleidung der Geschädigten mit dem Kopf eines Einwegrasierers zerschnitten und den Geschlechtsverkehr mit ihr ausgeübt.

Nachdem die Geschädigte zu weinen begonnen habe, habe sie sich auf einen Stuhl setzen dürfen. Als sie geäußert habe, nunmehr nicht mehr zu Besuch kommen zu wollen, habe er sie zunächst gewürgt, ihr einen Faustschlag in das Gesicht versetzt, ihre Halskette zerrissen und sodann in Tötungsabsicht mit der erwähnten Porzellanscherbe auf ihre Schläfe sowie in den Hals- und Brustbereich eingestochen.

Auch habe er dem Sohn der Geschädigten den Arm auf den Rücken gedreht und ihm so Schmerzen zugefügt. Als das Handeln des Angeschuldigten durch einen ebenfalls im Besuchsraum anwesenden Mitgefangenen bemerkt worden sei, habe dieser versucht, den Angeschuldigten an weiteren Stichen zu hindern. Daraufhin habe der Angeschuldigte auch auf ihn eingeschlagen und versucht, ihn zu stechen.

Die Staatsanwaltschaft bewertet dieses Geschehen als Vergewaltigung, versuchten Mord, Körperverletzung, gefährliche Körperverletzung sowie Nötigung.

Das Landgericht hat das Hauptverfahren bislang nicht eröffnet und Termin zur Hauptverhandlung noch nicht bestimmt.

1 KOMMENTAR

  1. Es ist nicht zu glauben wie unfähig unsere Justiz arbeitet. Wir wären im richtigen Leben schon längst entlassen worden. Für diese Flachlatten müssen wir noch Pensionen bezahlen.

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