Bekommt Trier die “Solidarkarte“? – Vergünstigter Eintritt für Kunst, Kultur und ÖPNV

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Stadtbus SWT Trier

Bildquelle: Wikipedia

Auf Initiative der SPD-Fraktion prüft die Stadtverwaltung bis Herbst, ob und wie in Trier eine Solidarkarte eingeführt werden kann.

Familien mit Kindern unter 18 Jahren und Menschen mit einem unterdurchschnittlichen Einkommen, könnten Ermäßigungen in Bereichen wie Kultur, Freizeit, Sport und ÖPNV erhalten, die in starkem Maße durch öffentliche Gelder finanziert sind. Zur Begründung verwies SPD-Sprecherin Monika Berger unter anderem auf Studien, die zeigten, „dass die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland immer weiter auseinanderdriftet – und damit auch die Möglichkeiten zur sozialen und gesellschaftlichen Teilhabe.“ Rund ein Fünftel aller Kinder sei von Armut betroffen.

In den Arbeitsauftrag für die Verwaltung floss ein Änderungsantrag der CDU ein. Er sieht vor, dass zunächst grundsätzlich geprüft wird, ob die Solidarkarte überhaupt realisierbar ist. Die SPD stimmte diesem Ergänzungsvorschlag zu. Zudem regte UBT-Sprecher Hans-Alwin Schmitz in der Stadtratsdebatte an, zu prüfen, ob Trier dem 2010 gegründeten Bundesverband „Kulturloge“ beitreten könnte. Er besteht aus Kommunen und lokalen gemeinnützigen Hilfsorganisationen, die nicht verkaufte Karten für Theater, Kino, Sport an Bedürftige weitergeben.

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