Vulkaneifel: Ausgeraubt und mit Knarre gedroht – Freier zieht Prostituierte auf Feldweg ab

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Symbolbild

Bildquelle: pixabay

STROTZBÜSCH. Wie die Kripo erst heute mitteilt, kam es am Montagabend, 12. März, zu einer räuberischen Erpressung gegenüber einer Prostituierten in der Vulkaneifel.

Eine 62 Jahre alte Prostituierte wurde dabei zunächst von einer männlichen Person telefonisch kontaktiert und für einen Termin am selben Abend gebucht. Als Treffpunkt wurde ein Parkplatz bei Strotzbüsch an der B 421, unweit der Eimündung der L 52 in Richtung Oberscheidweiler, vereinbart.

Dort ließ der Freier sein eigenes Fahrzeug stehen, stieg zur der Frau ins Auto und dirigierte diese in einen nahegelegenen Feldweg. Mit dem drohenden Hinweis auf eine mitgeführte „Knarre“ und einen wartenden Kumpel in einem in der Nähe abgestellten Fahrzeug, forderte er die Aushändigung von Bargeld. Der Täter konnte so mehrere Hundert Euro erbeuten.

Danach entfernte sich der Mann zu Fuß in Richtung des Fluchtfahrzeuges, einem kleinen, dunklen Kombi, mit dem er in Richtung Hontheim fuhr. Möglicherweise befand sich im Fahrzeug noch eine weitere unbekannte Person.

Die Geschädigte erkannte in dem Mann einen ehemaligen Kunden wieder.

Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Wittlich führten zur Identifizierung eines 35-jährigen Tatverdächtigen aus Wittlich. Der Mann, der in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen verschiedener Delikte strafrechtlich in Erscheinung getreten ist, verbüßte zuletzt bis zum Frühjahr 2017 eine zweijährige Haftstrafe.

Am März wurde der Tatverdächtige durch Beamte der Kripo Wittlich festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier dem Haftrichter vorgeführt. Untersuchungshaft wurde angeordnet und es erfolgte Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt. Der Mann bestreitet die Tat.

Die Polizei fragt:
Wer hat am Montag, dem 12.03.2018, gegen 20:00 Uhr, zwischen Strotzbüsch und Hontheim Beobachtungen gemacht, die mit diesem Tatgeschehen in Zusammenhang stehen könnten?
Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Wittlich, Tel. 06571/95000, oder die örtliche Polizeiinspektion.

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