Polizeiautos in RLP sollen Rückfahrkameras erhalten

0
Polizeifahrzeug RLP Audi A4 Avant

Bildquelle: Polizei RLP

MAINZ. Die Nachrüstung der neuen Polizeistreifenwagen in Rheinland-Pfalz sorgt für Probleme. Die Fahrzeuge sollen ab April mit Rückfahrkameras ausgestattet werden, weil ein nachträglicher Umbau im Kofferraum die Sicht nach hinten einschränkt.

Das erklärte das Innenministerium in Mainz am Freitag. Zuvor hatten die «Rheinzeitung» und die «Rheinpfalz» darüber berichtet.

Polizeiinspekteur Jürgen Schmitt hatte einem Sprechvermerk zufolge den Innenausschuss in einer Sitzung am Donnerstag über die erneute Nachrüstung informiert. Betroffen sind demnach schon ausgelieferte Wagen. Die Kosten könnten mit Mitteln gedeckt werden, die ohnehin zur Instandhaltung zur Verfügung stünden. Bei Fahrzeugen, die noch geliefert werden, sollen die Kameras ab Werk installiert sein.

Zusätzlich sollen noch spezielle Alarmanlagen eingebaut werden. Hintergrund ist den Angaben zufolge, dass zur Terrorabwehr in den Fahrzeugen ständig Maschinenpistolen und Munition mitgeführt würden. Das neue Warnsystem solle Polizisten optisch und akustisch informieren, wenn sich ein Unberechtigter an der Ausrüstung zu schaffen mache oder längere Zeit in unmittelbarer Nähe zu dem parkenden Wagen aufhalte.

Seit Oktober 2016 sind in Rheinland-Pfalz die Streifenwagen des Modells Audi A4 im Einsatz. Fast ein Jahr danach wurde zum ersten Mal nachgerüstet, weil die Beamten nach den Terroranschlägen 2015 und 2016 eine neue, schwere Schutzausrüstung bekamen. Der Kofferraum wurde um Fächer ergänzt und die Hinterachsen bekamen stärkere Federn.

(dpa/lrs. – News)

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.