RÖMERSTROM Gladiators Trier gewinnen auch gegen NINERS Chemnitz

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TRIER. Vor der Rekordkulisse von 4167 Zuschauern konnten die RÖMERSTROM Gladiators am Samstagabend auch ihr neuntes Heimspiel in Folge gewinnen. Mit 81:74 gewannen die Moselstädter gegen die NINERS Chemnitz. Top-Scorer war Power Forward Anton Shoutvin.

„Wir haben 12 der letzten 15 Spiele gewonnen, neun Heimspiele in Folge. Darauf können wir sehr stolz sein“, zeigte sich Marco van den Berg nach der Partie gegen die NINERS Chemnitz zufrieden. Seine Mannschaft hatte zuvor die Gäste aus Sachsen in einer zumindest über weite Strecken souveränen Partie verdient besiegt.

Die RÖMERSTROM Gladiators erwischten den besseren Start. Während die NINERS Probleme hatten, gegen die gut gestaffelte Verteidigung der Trierer durchzukommen, wirkte Trier wacher. So zum Beispiel Kevin Smit, der nach vier Minuten bereits sechs Punkte auf dem Konto hatten. Zwar blitzte die Stärke der Chemnitzer von der Dreierlinie in Person von Joseph Lawson und vor allem Malte Ziegenhagen auf, doch die Gastgeber ließen sich davon nicht beeindrucken. Als Robert Nortmann einen einfachen Korbleger zum 14:6 versenkte, nahm Gästecoach Rodrigo Pastore die erste Auszeit. Danach wurde es aus Sicht der NINERS zwar etwas besser, doch Trier konnte weiter offensiv Akzente setzen und sich das erste Viertel mit 22:13 sichern.

Der zweite Spielabschnitt begann besser für die Gäste. Mit sechs Punkten in Folge war Chemnitz plötzlich wieder dran und die Partie völlig offen. Vor allem in der Zone kamen die NINERS einfacher zum Korberfolg. Wichtig war in dieser Phase Joe Lawson, der im zweiten Viertel neun Punkte erzielte. Doch Trier leistete sich nur eine kurze Schwächephase. Denn Justin Alston weckte mit einem krachenden Dunk seine Teamkollegen und die gefüllte Arena Trier wieder auf (24:20). Es entwickelte sich nun eine gute ProA-Partie auf Augenhöhe, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die, gepusht vom Publikum, immer wieder tolle Kombinationen und schöne Pässe zeigten und so zu leichten Körben kamen. Weil Chemnitz sich aber auf die Verteidigung der Trierer besser eingestellt hatte, war die 39:35-Führung der Trierer zur Pause zwar verdient aber denkbar knapp.

Die RÖMERSTROM Gladiators kamen daraufhin mit viel Schwung aus der Kabine. Erst traf Simon Schmitz zwei Dreier in Folge, dann war es Anton Shoutvin, der seine Vielseitigkeit im Spiel zeigte. Ob Dreier oder tolle Bewegungen aus dem Post, Shoutvin war in dieser Phase ein Garant für den neunten Heimsieg in Folge. So zwang er die NINERS mit seinen Punkten zunächst eine Auszeit beim Stand von 49:39 zu nehmen. Als der Israeli dann knapp 2:30 Minuten später wieder per Korbleger zum 58:41 trifft, muss Rodrigo Pastore erneut eine weitere Auszeit nehmen, um den Lauf der Gladiatoren zu stoppen. Anton Shoutvin erzielt im dritten Viertel sieben Punkte und hatte maßgeblichen Anteil an der deutlichen 60:49-Führung vor dem letzten und entscheidenden Spielabschnitt.
Doch trotz komfortabler Führung war das Spiel nicht vorbei.

Man merkte den Gästen aus Chemnitz nun an, dass es für sie noch um wichtige Punkte im Kampf um die anvisierten Playoff-Plätze ging. Plötzlich fielen die Dreier von Ziegenhagen, Robertson und Tinsley rein, während Trier in dieser Phase wenig traf. Sowohl aus der Distanz wollte es nicht klappen (Bucknor, Dranginis) als auch unter den Körben blieben nun freie und einfache Punkte liegen. So kämpften die Sachsen sich wieder auf 62:58 heran. Doch die Hausherren hatten auch auf diese Problematik eine Antwort. Da aus dem Spiel nicht mehr viele Bälle fielen, suchten die RÖMERSTROM Gladiators nun ihr Heil im Freiwurf. Und das fruchtete. Chemnitz schickte die Gladiatoren in diesem Spielabschnitt wunschgemäß häufig an die Freiwurflinie und die Trierer nutzten diese Chancen sicher. So traf beispielsweise Jermaine Bucknor alle seine zehn Versuche und sicherte den Gladiatoren so ihren Vorsprung. Insgesamt zwöf mal durfte Trier an die Linie im letzten Viertel. Zuviel damit Chemnitz das Ruder nochmal rumreißen konnte. Zwar mussten sich die Gäste am Ende mit 81:74 recht deutlich zu schlagen gegeben, doch grade im letzten Viertel zeigten die NINERS Moral und machten es so den RÖMERSTROM Gladiators Trier noch einmal sehr schwer den neunten Heimsieg in Folge einzufahren.

Mit diesem Erfolg sind die RÖMERSTROM Gladiators aller Voraussicht nach für die Playoffs qualifiziert und finden sich mitten in den Platzierungskämpfen um das Heimrecht in der Endrunde wieder. Am kommenden Wochenende müssen die Gladiatoren bei den Hebeisen White Wings Hanau ran, die sich ebenfalls berechtigterweise Hoffnungen auf einen Playoff-Platz machen dürfen. Danach folgt im letzten Heimspiel der regulären Saison die Partie gegen die Kirchheim Knights.

Stimme
Marco van den Berg: „Das heute war ein sehr besonderer Moment für mich. Als ich meine Arbeit vor drei Jahren begonnen habe, war unser Ziel den Menschen der Region das Vertrauen in den Basketball wieder zu geben. Und das haben wir heute geschafft. Über 4000 Zuschauer bei einem Heimspiel sind ein deutliches Zeichen dafür. Es ist ein Zeichen, dass dieser traditionsreiche Basketballstandort lebt. Da ist Hoffnung.“

Statistiken
Justin Alston (7), Kyle Dranginis (4), Kevin Smit (9), Jermaine Bucknor (15), Rupert Hennen (2), Lucien Schmikale, Simon Schmitz (10), Thomas Grün (4), Stefan Ilzhöfer (2), Robert Nortmann (8), Anton Shoutvin (20).

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